D/A-Trainer erwartet umkämpftes Spiel beim LSK

Am dritten Spieltag der Abstiegsrunde der Fußball-Regionalliga Nord trifft die SV Drochtersen/Assel am Sonntag auswärts auf den Lüneburger SK Hansa. Trainer Lars Jagemann erwartet ein umkämpftes Spiel.

Fifa-Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer wird die Partie um 15 Uhr im Jahnstadion in Neetze anpfeifen. Das Aufeinandertreffen beider Mannschaften galt einst als brisantes Derby. Gerade in ihren ersten Jahren in der Regionalliga hatte die SV D/A einige Lüneburger Spieler nach Drochtersen gelotst. Insgesamt 22 Mal haben beide Mannschaften in den letzten 14 Jahren gegeneinander gespielt. Zwölf Mal ging D/A als Sieger vom Platz, fünf Mal der LSK. Das letzte Duell gewann Drochtersen in der vergangenen Saison mit 1:0.

Zweikämpfe werden das Spiel am Sonntag bestimmen, meint Lars Jagemann. Der LSK steht um einiges kompakter in der Defensive als der HSC Hannover, den D/A am vergangenen Wochenende mit 3:0 besiegte. Lüneburg schlug im ersten Spiel der Abstiegsrunde den Heider SV mit 2:0 und spielte im zweiten Spiel 1:1 gegen Altona 93. Acht Punkte trennen den Tabellendritten aus Drochtersen und den Sechsten aus Lüneburg.

Kapitän und Stürmer fehlen

Kapitän und Mittelfeldstratege Oliver Ioannou wird der SV Drochtersen/Assel am Sonntag aufgrund einer Oberschenkelverletzung fehlen. Ebenso Stürmer Jan-Miklas Steffens. Eine Alternative für das defensive Mittelfeld könnte Nico von der Reith werden, der gegen den HSC Hannover das erste Tor durch Steffens mit einem wuchtigen 35-Meter-Kopfball vorbereitete.

Auf der Reservebank saßen am vergangenen Sonntag nach ihrer Verletzungspause bereits Außenverteidiger Jannes Elfers und Stürmer Alexander Neumann. Gegen den Lüneburger SK könnten die beiden wieder Spielanteile sammeln. „Allerdings werden wir kein Risiko eingehen“, sagt der D/A-Trainer.

(Quelle: Stader Tageblatt; Autor: Berlin; Foto: Struwe)