Jetzt kommt es für D/A zum Showdown beim VfB Lübeck

Am Freitag verpasst D/A den Sieg gegen Flensburg. Am Sonnabend punktet die direkte Konkurrenz. In der Tabelle der Fußball-Regionalliga wird es immer enger. Die Entscheidungen über Meisterrunde und Abstiegsrunde fallen am letzten Spieltag.

Jetzt steht es für die SV Drochtersen/Assel fest: Am letzten Spieltag der Hauptrunde der Fußball-Regionalliga Nord kommt es am Wochenende, 18. bis 20. Februar, zum Showdown um die Qualifikation für die Meisterrunde. Denn die direkte D/A-Konkurrenz um den begehrten fünften Platz hat am Sonnabend alles richtig gemacht.

D/A hatte im Kampf um die Qualifikation für die Meisterrunde am Freitagabend nur ein 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Weiche Flensburg vorgelegt. Am Sonnabend spielte nun die direkte Konkurrenz. Der VfB Lübeck besiegte im Derby Phönix Lübeck mit 4:1. Der Hamburger SV II gewann beim Heider SV mit 3:0. In der Tabelle sind die Mannschaften vor dem letzten und entscheidenden Spieltag ganz eng zusammengerückt.

Rechenspiele

Der VfB Lübeck steht mit 32 Punkten auf Platz vier. D/A belegt punktgleich Rang fünf. Der HSV ist mit 31 Zählern Sechster. D/A hat das schlechteste Torverhältnis der drei Konkurrenten.

Jetzt beginnen die Rechenspiele. D/A muss am letzten Spieltag am Freitag, 18. Februar, beim VfB Lübeck antreten. Bei einem Sieg ist D/A für die Meisterrunde qualifiziert. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage muss Drochtersen zittern und am Sonntag, 20. Februar, auf einen Ausrutscher des HSV gegen Phönix Lübeck hoffen.

Auch der FC Teutonia Ottensen ist als Tabellendritter mit 33 Punkten noch nicht aus dem Schneider. Allerdings kann Teutonia entweder am Sonntag, 13. Februar, gegen Norderstedt oder am letzten Spieltag bei Holstein Kiel II die nötigen Punkte sammeln.

Spektakel vorprogrammiert

Das Spektakel am Freitag zwischen dem VfB Lübeck und der SV Drochtersen/Assel am Freitag im Stadion An der Lohmühle ist vorprogrammiert. Das 4:1 des VfB gegen Phönix Lübeck sahen knapp 3000 Zuschauer, 5147 waren zugelassen.

Die Bilanz zwischen beiden Vereinen spricht aber für D/A. Von den letzten zehn Aufeinandertreffen konnte Drochtersen fünf Spiele für sich entscheiden. Drei Partien endeten remis. Das Hinspiel entschieden die Drochterser mit 3:0 für sich.

(Quelle: Stader Tageblatt; Autor: Daniel Berlin; Foto: Struwe)