Pokal-Losglück für D/A:

Freilos und Heimrecht im Viertelfinale

DROCHTERSEN. Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel hat einmal mehr Losglück gehabt. In den Niedersachsenpokal startet D/A mit einem Freilos und ist somit fürs Viertelfinale gesetzt. Nach der Finalniederlage im Mai sind die Ziele in der neuen Pokalsaison erneut hoch.

Unter der Aufsicht von NFV-Pokalspielleiter Jörg Zellmer und Pressesprecher Manfred Finger wurden am Mittwochabend die ersten beiden Runden des Niedersachsenpokals gelost, sowohl in dem Wettbewerb der Drittligisten und Regionalligisten wie auch in dem Amateurwettbewerb mit den Oberligisten und den Bezirkspokalsiegern.

Und die SV Drochtersen/Assel hatte das Losglück gepachtet. Zellmer zog D/A gleich als erstes Freilos. Damit überspringen die Drochterser die Qualifikationsrunde am 7. und 8. August. Vier Freilose gab es insgesamt. Der SV Meppen ist als Pokalsieger gesetzt gewesen. Der Drittligist gewann das vergangene Finale dramatisch nach Elfmeterschießen gegen D/A. Zudem bekamen die Regionalligisten Lüneburger SK Hansa und BSV Schwarz-Weiß Rehden noch Freilose.

Weg in die 1. Runde des DFB-Pokals

Auch bei der Auslosung der Viertelfinalspiele zog Zellmer gleich als erstes Los D/A. Als Gegner kam dann der Lüneburger SK Hansa aus der Lostrommel. Damit hat D/A Heimrecht und einen durchaus schlagbaren Gegner. Die Viertelfinals sollen am 14./15./16. September ausgespielt werden.

D/A-Präsident Rigo Gooßen hatte beim Trainingsauftakt in der vergangenen Woche noch angekündigt, erneut im Niedersachsenpokal angreifen zu wollen. Der Gewinn des Niedersachsenspokals führt direkt in die 1. Runde des DFB-Pokals und damit zu lukrativen Nebeneinkünften. D/A hat den Niedersachsenpokal 2016, 2018 und 2019 gewonnen und dann jeweils gegen Borussia Mönchengladbach, Bayern München und Schalke 04  Fußballfeste im DFB-Pokal feiern können.

Ex-D/A-Trainer muss auswärts ran

Im Amateurwettbewerb wurden die vier Plätze der Bezirkspokalsieger per Los besetzt, da es coronabedingt keinen Bezirkspokal gab. Im Lüneburger Bezirk wurde erst der SV Ippensen gezogen, Trainer ist dort der ehemalige und langjährige Trainer des TSV Apensen, Holger Dzösch. Ippensen verzichtete aber und war zudem völlig überrascht von diesem Vorgang. Der SV Emmendorf darf nun den Bezirk Lüneburg vertreten.

Der Heeslinger SC, der von Ex-D/A-Trainer Lars Uder trainiert wird, trifft zuerst auswärts auf den Oberliga-Konkurrenten SC Spelle-Venhaus. Sollten die Heeslinger gewinnen, folgt im Achtelfinale (24./25./26. August) der SV Wallinghausen. Wallinghausen wurde als Weser-Ems-Pokalsieger gelost und hatte dann auch noch das Glück, in der ersten Runde ein Freilos zu bekommen.

Die Auslosung der Pokalspiele: 

Freilose: SV Meppen, SV Drochtersen/Assel, Lüneburger SK Hansa, BSV Schwarz-Weiß Rehden.

Qualifikationsrunde (7./8. August): Atlas Delmenhorst – VfL Osnabrück, HSC Hannover – VfV Borussia 06 Hildesheim, SSV Jeddeloh II – TSV Havelse, VfB Oldenburg – Eintracht Braunschweig.

Viertelfinale (14./15./16. September): SV Drochtersen/Assel – Lüneburger SK Hansa, Sieger aus dem Spiel Atlas Delmenhorst – VfL Osnabrück gegen SV Meppen, Sieger aus dem Spiel HSC Hannover – VfV Borussia 06 Hildesheim gegen den Sieger aus VfB Oldenburg – Eintracht Braunschweig, BSV Schwarz-Weiß Rehden – Sieger aus dem Spiel SSV Jeddeloh II – TSV Havelse.

Quelle: Stader Tageblatt