0:5: D/A kassiert deutliche Niederlage gegen Wolfsburg

D/A-Mittelfeldmann Florian Nagel geht gegen Wolfsburgs Luca Horn ins Kopfballduell. Foto: Struwe/picselweb.de

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Von Jan Bröhan

DROCHTERSEN. Im fünften Heimspiel der Saison hatte der Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel den Tabellenführer VfL Wolfsburg II vor der Brust. Am Ende stand eine deutliche Heimniederlage. Mit 0:5 mussten sich die Kehdinger geschlagen geben.

D/A hat in den vergangenen zwei Spielen sechs Gegentore (3:3, 0:3) kassiert. Kann gegen den Meisterschaftsanwärter aber Selbstbewusstsein aus der Tatsache schöpfen, im eigenen Stadion bisher noch unbesiegt zu sein und vergangene Saison ein 1:0-Sieg geschafft zu haben. Doch dieses Mal kassiert D/A sogar fünf Gegentore. 0:5

D/A-Trainer Lars Uder setzt in seiner Startelf auf Torhüter Patrick Siefkes, Laurens Rogowski, Liam Giwah, Finn Zeugner, Dimitri Fiks, Marcel Andrijanic, Florian Nagel, Jan-Ove Edeling, Dario Kovacic, Alexander Shehada und Hilkiah Voigt. Alexander Neumann, der im vergangenen Heimspiel gegen St. Pauli II verletzt ausgewechselt wurde, sitzt wieder auf der Ersatzbank.

Wolfsburger wollen unbedingt aufsteigen

Die Wolfsburger U23 nimmt den erneuten Anlauf, endlich in die 3. Liga aufzusteigen, nachdem es in der vergangenen Saison abermals fehlgeschlagen ist in den Relegationsspielen gegen Bayern München II. In dieser Saison steigt der Meister der Nord-Staffel direkt aus. Entsprechend professionell geht der VfL in jedes Spiel. Die Mannschaft reiste schon am Freitag an und residierte im Elbstrand Resort auf Krautsand.

In der Anfangsphase stehen sich zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber. D/A versteckt sich nicht und spielt selbstbewusst mit gegen den Favoriten. Es mangelt nur an Torchancen. Dann sinkt Andrijanic im eigenen Strafraum zusammen und deutet sofort seinen Wechsel an, für ihn kommt in der 19. Minute Jannes Wulff. Ein erneuter Schock für D/A. Wieder fällt ein Leistungsträger aus. Nur vier Minuten später hat VfL-Rechtsaußen Hamadi zum wiederholten Mal zu viel Platz und darf in Ruhe flanken. Siefkes fliegt schön, aber unter der Flanke um eine Fingerspitze zu kurz vorbei. John Iredale ist dankbarer Abnehmer am langen Pfosten, 0:1 (23.). Ein vermeidbares Gegentor.

D/A wackelt und wirkt verunsichert

In der 26. Minute ist es abermals Hamadi, der zu viel Platz hat Sein Abschluss landet bei Karamoko, der die nächste Chance hat. Nun wackelt D/A erheblich und scheint in jeder Aktion verunsichert. In der 29. Minute können beide Innenverteidiger, Fiks und Rogowski, den Ball nicht klären. Dieses Mal nutzt Karamoko seine Chance, und erzielt ansehnlich per Heber von der Strafraumgrenze das 2:0 für den VfL. Ebenso ein vermeidbares Gegentor.

Nur eine Minute später agiert Fiks leichtfertig, Siefkes muss alles riskieren und kommt vor Karamoko an den Ball. In der 32. Minute wird Julian Justvan im D/A-Strafraum nur begleitet und verpasst per Drehschuss knapp. D/A schwimmt. In der 43. Minute verhindert Fiks das 0:3 auf der Linie. In der 45. klärt Siefkes stark im Eins-gegen-eins mit Luca Horn. D/A ist gut bedient mit dem 0:2 zur Pause.

Wölfe treffen direkt nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel dauert es nur drei Minuten, da schlagen die Wölfe wieder zu. Luca Horn schaltet schnell um und flankt perfekt auf den mit geeilten Justvan, der per Flugkopfball sehenswert das 3:0 erzielt. Auch bei diesem Gegentor sieht die D/A-Mannschaft nicht gut aus, auch wenn es der VfL wie eine Spitzenmannschaft herausgespielt hat.

In der 51. Minute dann tatsächlich mal eine D/A-Chance. Den Kopfball von Giwah rettet aber Edwards auf der Linie. Kurz darauf steht es 0:4. Yannik Möker zieht in der 59. Minute unhaltbar aus der zweiten Reihe ab. D/A wirkt konsterniert. In der 73. Minute darf der eingewechselte Herrmann das 5:0 erzielen. D/A läuft hinterher, ist aber zumindest weiterhin bemüht. Und kassiert kein sechstes Gegentor.

Quelle: Stader Tageblatt