Spiel auf Augenhöhe

ROTENBURG. In der Fußball-Landesliga Lüneburg war die SV Drochtersen/Assel II nach zwei Siegen zum Start am dritten Spieltag dem Rotenburger SV auswärts mit 1:2 unterlegen. Das Siegtor des RSV fiel dabei erst in der Nachspielzeit.

Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch beider Teams. „Rotenburg hat es spielerisch ganz gut gelöst und ist immer wieder zwischen die Ketten gekommen“, erklärte D/A-Coach Lars Jagemann, „wir waren im Umschaltspiel stark.“ Beide Teams erspielten sich so eine Vielzahl an Chancen, von denen sowohl Rotenburg als auch D/A jeweils eine zum 1:1-Pausenstand nutzen konnten. „Es hätte aber auch gut und gerne schon 3:3 stehen können“, sagte Jagemann.

„In der zweiten Halbzeit hatten sich beide Mannschaften dann besser auf den Gegner eingestellt“, so Jagemann. Tormöglichkeiten im Überfluss wie noch vor der Pause gab es daher nach dem Seitenwechsel nicht. Die Chance auf den Siegtreffer bot sich trotzdem gleichermaßen den Rotenburgern und den Kehdingern. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf schließlich RSV-Joker Yannik Malende aus dem Getümmel zum 2:1-Siegtreffer für die Hausherren. „Das war sowohl vom Zeitpunkt als auch von der Art und Weise brutal bitter“, befand Jagemann, „Rotenburg hatte letztlich das Quäntchen mehr Spielglück. Ein 1:1 wäre schon verdient gewesen, denn es war ein Spiel auf Augenhöhe.“ Für D/A II geht es bereits am kommenden Freitag weiter, wenn im heimischen Kehdinger Stadion die SV Ahlerstedt/Ottendorf empfangen wird.

Die Statistik

Tore: 1:0 (28. ET) Heinbockel, 1:1 (42. FE) Hatecke, 2:1 (90.) Malende

SV D/A II: Osnowski, Ribbe, Leidecker, Hammermeister (46. Breede), Heinbockel, Wulff, Hatecke, Steffens (90. Kötz), Stern, von Borstel (70. Baumgartner), Meyer

Nächstes Spiel: SV D/A II – SV Ahlerstedt/Ottendorf (Fr., 30. August, 20 Uhr)

Die Tore, sowie weitere Hightlights des Spiel gegen Treubund Lüneburg könnt Ihr euch hier nochmal anschauen:

https://www.fupa.net/tv/match/rotenburger-sv-sv-drochtersenassel-7812882-161177/

Quelle: Stader Tageblatt