Pechvogel Sören Behrmann: Vom eigenen Mann ausgeknockt

DROCHTERSEN. D/A-Kapitän Sören Behrmann ist am Boden zerstört. Nach seiner Verletzung am Syndesmoseband kämpfte er sich in den vergangenen Wochen zurück in den Kader, besuchte täglich in Hamburg die Reha und musste dann doch nach 33 Minuten den Platz verlassen.

D/A-Torwart Patrick Siefkes verpasste seinem Kollegen bei einer Rettungstat im Strafraum einen Schlag ins Gesicht. „Ich weiß noch, dass ich zum Kopfball hochgegangen bin, dann war ich k.o.“, sagt Behrmann. Der Innenverteidiger lag bewusstlos auf dem Rasen des Kehdinger Stadions. Als er wieder zu sich kam, kamen die Kopfschmerzen mit Macht. Helfer vom Deutschen Roten Kreuz trugen den 29-Jährigen vom Platz direkt in die Kabine.

Nach einer Dusche ging es dem D/A-Kapitän kurze Zeit später schon wieder besser. Er versuchte sich sogar an der Motivationsrede in der Pausenansprache. „Aber später wurde mir wieder schwarz vor Augen“, sagt er. Behrmann verfolgte die zweite Halbzeit auf der Auswechselbank. Die Fußballschuhe hatte er da schon gegen Badelatschen getauscht.

„Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, sagt Behrmann zum Spiel. Die Umschaltmomente seien da gewesen. 20, 25 Minuten habe D/A richtig gut gespielt.

Der Nachmittag endete für das Drochterser Urgestein versöhnlich. Nach Gladbach und Bayern sicherte er sich auch einer Schalker Trikot. Neben dem Trikots von André Hahn und Mats Hummels wird nun auch das Jersey von Schalkes Nabil Bentaleb einen Platz an der Wand in seinem Fitnessraum erhalten.

Quelle: Stader Tageblatt