Das sagen die D/A-Spieler zur Niederlage

DROCHTERSEN. Nach dem 0:5 gegen Schalke herrschte bei den D/A-Spielern Selbstkritik und Enttäuschung vor. Das TAGEBLATT war auf Stimmenfang.

Dimitri Fiks, D/A-Verteidiger: „Ich muss den Ball vor dem 0:2 einfach wegköpfen. Das Ergebnis war am Ende zu deutlich. Wir wollten unser Bestes geben und dann schauen, was geht. Trotz der Niederlage war es ein schönes Gefühl, gegen Schalke zu spielen.“

Liam Giwah, D/A-Verteidiger: „Nach Niederlagen bin ich immer enttäuscht. Genossen habe ich dieses Spiel trotzdem. Wir können uns wenig vorwerfen. Die Tore hätten wir verhindern können. Beim ersten Gegentor habe ich mich verletzt. Nach einem langen Schritt hat es in der Hüfte geknackt. Bis zum 0:1 erspielte sich Schalke kaum eine klare Chance und fand kaum Lösungen. Das Tor kam aus dem Nichts.“

Oliver Ioannou, D/A-Mittelfeldspieler: „Es hätte auch anders laufen können. Wenn wir mit dem 0:0 in die Pause gehen, wäre Schalke vielleicht nervös geworden. Schade, dass der Schiedsrichter einen Unterschied gemacht hat zwischen Profi und Amateur. Er sollte fair bleiben. Ich habe das schon in der ersten Halbzeit gespürt. Aber die Niederlage können wir nicht auf den Schiri schieben.“

Alexander Neumann, D/A-Stürmer (gezeichnet mit einem dicken, blauen Auge): „In den ersten 20 Minuten hatten wir gute Möglichkeiten, konnten den Ball aber nicht über die Linie drücken. Das 0:1 kurz vor der Halbzeit war nicht gut für die Psyche. Solche Fehler werden von den Profis eiskalt bestraft. Die Höhe der Niederlage ist nicht schön.“

Nico von der Reith, D/A-Verteidiger: „Klar bin ich enttäuscht. Unsere individuellen Fehler haben uns letztlich das Genick gebrochen. Zwei, drei Sachen hätten wir einfacher lösen müssen.“

Patrick Siefkes, D/A-Torwart: „Die sind schon ein ganz schönes Tempo gegangen. Fünf Dinger gegen einen Bundesligisten ist eigentlich normal. Wir haben die erste Chance in der ersten Halbzeit. Dann bekommen wir unglücklich das 0:1 und nach der Pause noch das 0:2. Dann haben wir zu viele leichte Fehler gemacht.“

Marcel Andrijanic, D/A-Mittelfeldspieler: „Ich bin schon ziemlich enttäuscht. Wenn man die erste Halbzeit sieht – da waren wir richtig gut im Spiel. Das Gegentor kam dann aus dem Nichts. Das zweite Tor war der Knackpunkt. Schalke hatte auch das Spielglück, aber keine Frage: Die haben schon Klasse.“

Quelle: Stader Tageblatt