D/A dominiert und verliert gegen Flensburg

Flensburg, der amtierende Meister, ist als Titelverteidiger des schleswig-holsteinischen Landespokals schon wieder ins Finale eingezogen. Im DFB-Pokal hat Weiche zudem die zweite Runde erreicht und erwartet nach dem 1:0-Sieg über den VfL Bochum nun Werder Bremen.

D/A begegnet dem Favoriten mit einer defensiven Fünferkette, wobei die Außen Julian Stöhr und Hassan El Saleh bei eigenen Angriffen weit aufrücken. Beide sorgen für Entlastungen und Torgefahr. D/A ist ebenbürtig und hat in dem ausgeglichenen Spiel die besseren Chancen während der ersten Halbzeit. In der 23. Minute verpassen, nach einer feinen Vorarbeit von Stöhr, erst Jan-Ove Edeling und dann Saleh die Führung.

In der 30. Minute rauscht ein Kopfball von Stöhr nach Freistoß von Till Hermandung ganz knapp übers Tor. In der 34. Minute muss Weiche-Torhüter Florian Kirschke sich ordentlich strecken, nachdem Jasper Gooßen einen Hammer ausgepackt hat. Im Gegensatz dazu hat D/A-Torhüter Patrick Siefkes bis auf eine Schrecksekunde in der ersten Minute wenig aufregende 45 Minuten. In der ersten Minute musste er sich per Hechtsprung eine Kopfballrückgabe von Nico Mau schnappen. Der heranstürmende Nico Empen erwischte Siefkes dabei an der Hand.

Insgesamt wäre eine Führung für die Drochterser verdient gewesen zur Pause. Allerdings agierte D/A bei den vielen guten Angriffsmöglichkeiten oftmals zu kompliziert.

Trainer Lars Uder reagiert in der Pause. Er bringt Alexander Neumann für Till Hermandung und Sung Hyun Jung für Jan -Ove Edeling. Und D/A macht in der Folge richtig Alarm. Allerdings vergeben die Drochterser ihre Großchancen fast im Minutentakt. Stöhr trifft den Pfosten und Gooßen trifft frei vorm Tor nur den Torhüter.

In der 87. Minute entscheidet der Linienrichter auf Tor, als Siefkes den Ball nach einem Lattentreffer schon in den Händen hält. Die Empörung ist groß, das Spiel ist in der Folge aufgeheizt. Gooßen sieht noch Gelb-Rot und der Schiri muss sich Schieber-Rufe anhören.

Quelle: Stader Tageblatt