D/A im Liga-Alltag: Zöpfgen fällt lange aus

DROCHTERSEN. Der Fußballer Sven Sören Zöpfgen von der SV Drochtersen/Assel hat sich im DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München das Kreuzband und den Innenmeniskus gerissen. Das teilte Trainer Lars Uder dem TAGEBLATT am Donnerstag mit.

Der Mittelfeldspieler wird somit lange ausfallen. „Er wird dieses Jahr wohl keinen Fußball mehr spielen“, sagt Uder. Zöpfgen hatte sich am Sonnabend in der 75. Minute des Pokalspiels gegen den FC Bayern ohne Fremdeinwirkungen verletzt. Nach einer kurzen Behandlung am Spielfeldrand wurde er schließlich ausgewechselt. Wenig später hatte der Mannschaftsarzt noch halbwegs Entwarnung gegeben, dass es sich um keine schwerwiegende Verletzung handele.

D/A-Trainer Uder bedauert den Ausfall des defensiven Mittelfeldspielers: „Er hat uns auf der Sechs zuletzt Stabilität gegeben.“ Als Alternativen gelten Spieler wie Marcel Andrijanic, Nico Mau, Marius Winkelmann und Till Hermandung. Bereits am kommenden Sonntag (Anpfiff um 15 Uhr) ist D/A wieder in der Regionalliga Nord gefordert. Zu Gast im Kehdinger Stadion ist die zweite Mannschaft von Werder Bremen. D/A, aktuell Tabellenzweiter, will sich mit einem Sieg gegen den Fünften „oben festbeißen“, wie Trainer Uder sagt.

Die Regionalliga-Fußballer der SV Drochtersen/Assel haben mit angepackt, als es darum ging, die Zusatztribünen für das „Jahrhundertspiel“ gegen den FC Bayern im Kehdinger Stadion abzubauen. „Rund um das Spiel haben uns so viele Ehrenamtliche unterstützt, da wollten wir auch mithelfen“, sagte Trainer Lars Uder. Nun sind die Spuren des Pokalkrachers beseitigt – und D/A konzentriert sich auf den Liga-Alltag.

Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Kehdinger, aktuell Zweiter, den Fünften, Werder Bremen II. „Ziel ist ein Heimsieg“, sagte Uder, „wir wollen uns oben festbeißen.“ Ein Akteur wird jedoch fehlen: Mittelfeldspieler Sven Sören Zöpfgen hat sich im Pokalspiel Kreuzband und Innenmeniskus gerissen und damit schwerer verletzt als zunächst erwartet. „Er wird dieses Jahr wohl keinen Fußball mehr spielen“, sagte Uder. Als mögliche Alternativen für die „Sechs“ gelten Marcel Andrijanic, Nico Mau, Marius Winkelmann und Till Hermandung.

Bayern zahlt Schaden

Wie D/A-Präsident Rigo Gooßen bestätigte, wird der FC Bayern die rund 5000 bis 7000 Euro Schadensersatz für eine demolierte Zusatztribüne im Kehdinger Stadion bezahlen. Das bekam Gooßen in einem Telefonat mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Jan-Christian Dreesen, zugesichert. „Wir sind zufrieden, dass das ganz unbürokratisch gelöst wird“, sagte Gooßen. Bayern-Fans hatten am Sonnabend eine Tribüne beschädigt.

Quelle: Stader Tageblatt