Liveticker zum Nachlesen: Finale! D/A siegt im Elfmeterschießen

ROCHTERSEN. Es sollte das Spiel des Jahres werden und das wurde es auch. Die SV Drochtersen/Assel hat im Landespokal-Halbfinale den Drittligisten VfL Osnabrück im Elfmeterschießen geschlagen und steht im Finale. Das ganze Spiel zum Nachlesen gibt es im TAGEBLATT-Liveticker.

(Es tickert: Alexander Schulz)

SV Drochtersen/Assel 7 : 6 VfL Osnabrück
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Aufmerksamkeit und hoffen, dass es Ihnen Spaß gemacht hat beim TAGEBLATT-Liveticker. Alles rund um die Sensation im Kehdinger Stadion lesen Sie noch heute Abend auf www.tageblatt.de und morgen in der Printausgabe des TAGEBLATT. Bleiben Sie sportlich, auf Wiedersehen!
Und jetzt ist hier wirklich der Teufel los. Das Kehdinger Stadion steht Kopf. Hier steht sicher eine lange Nacht ins Haus.
Was für eine Partie. Mit 7:6 gewinnt D/A gegen den Favoriten aus Osnabrück. Auf eine schwache erste Hälfte folgte eine packende zweite. Das Elfmeterschießen am Ende war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Der Held des Abends is ganz klar Torhüter Philipp Kühn mit drei gehaltenen Elfmetern.
Die Sensation ist perfekt! Dank Philipp Kühn steht die SV Drochtersen/Assel im Finale des Landespokals und damit auch im DFB-Pokal!
Philipp Kühn hält den letzten Elfer! D/A steht im Finale! Hier brechen alle Dämme!
KÜHN!!!!!
7:6
Tor für D/A! Rogowski verwandelt mit etwas Glück!
6:6
Tim Paterok schießt vorbei!
Das gibt es doch nicht!!!
6:6 weiterhin.
Und auch Fiks verschießt.
Jetzt ist Dimitri Fiks an der Reihe.
Das ist der Wahnsinn. Wieder rettet Philipp Kühn D/A vor dem Aus. 
KÜHN!!!
Gelb für Kühn.
Bitter! Iouannou verschießt. 6:6.
Appiah trifft für den VfL. 6:6.
6:5 für D/A!
Und der trifft!
Jetzt muss Meikel Klee ran.
Die Spannung im Stadion ist greibar.
Heider trifft zum 5:5!
Matti Grahle trifft! 5:4 für D/A!
4:4
Was für ein Elfmeter von Arslan! Er lupft den Ball in die Mitte und Kühn sagt Danke.
KÜHN HÄLT!!!
Jetzt kommt es auf Philipp Kühn an!
4:4
Und er trifft!
Alexander Neumann muss jetzt treffen, sonst war es das für D/A.
Tor für den VfL! Kristo netzt zum 3:4.
Tor für D/A! Winkelmann in den rechten Winkel! 3:3
Tor für Osnabrück! Sen trifft zum 2:3.
Serra verwandelt souverän.
Tor für D/A! 2:2.
Tor für den VfL! Krasniqi trifft. 1:2.
1:1 weiterhin.
Andrijanic bolzt den Ball weit in den Nachthimmel.
DRÜBER!
Tor für den VfL! Danneberg verlädt Kühn.
Souverän verwandelt vom D/A-Eigengewächs.
Tor! Mau trifft! 1:0 D/A!
D/A muss zuerst schießen. Und wer sonst, wenn nicht Nico Mau nimmt sich den ersten Ball.
Letzte motivierende Worte bei beiden Teams.
Jetzt wird es spannend. Beide Trainer versammeln ihre Spieler um sich und wählen die Schützen aus.
Es gibt keine Verlängerung, sondern sofort Elfmeterschießen!
Abpfiff!
90. +2
Auch wenn  nach vorne nicht alles klappt, in der Defensive ist Dimitri Fiks heute nicht zu überwinden.
90. +2
Das war knapp! Serra spielt scharf in die Mitte, wo Andrijanic knapp verpasst,
90. +1
90 Minuten sind vorbei. Dre Minuten gibt es obendrauf.
90.
Daniel Thioune zieht die letzte Wechseloption. Bashkim Renneke verlässt den Platz, für ihn kommt Utku Sen in die Partie.
87.
Jetzt wechselt Enrico Maaßen zum ersten Mal. Für den ausgepumpten Jasper Gooßen kommt Marcel Andrijanic ins Spiel.
85.
Bewundernswert ist die Disziplin der Drochterser. Noch immer stehen sie gut geordnet und tief bei Osnabrücker Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit funktioniert inzwischen auch das Konterspiel.
85.
Noch fünf Minuten sind regulär zu spielen. Beide Teams spielen jetzt auf Sieg.
84.
Einwurf Meikel Klee. Ein Wurf wie eine Flanke. Bringt aber nichts ein.
82.
Osnabrück agiert jetzt mit drei Stürmern. In der Mitte lauert mit dem eingwechselten Kristo nun ein echtes Kopfballungeheuer.
81.
Verwunderlich: Daniel Thioune nimmt mit Marcos Alvarez den bisher gefährlichsten Spieler seiner Mannschaft vom Feld. Neu im Spiel ist Robert Kristo.
79.
Eine Entscheidung in 90 Minuten liegt in der Luft. Gerade sind die Gäste wieder mehr am Drücker, aber D/A bleibt gefährlich.
77.
Und die nächste Riesenchance für Osnabrück. Alvarez bringt einen Freistoß in die Mitte, wo ein Osnabrücker an den Ball kommt und nur hauchzart am Tor vorbeiköpft.
76.
Und dann doch der VfL! Dicke Möglichkeit für Bashkim Renneke, der aus der zweiten Reihe abzieht und an Philipp Kühn scheitert.
75.
D/A bleibt am Drücker. Jetzt ist es Matti Grahle der sich in der Spitze durchsetzen kann und dann in die Mitte passt. Der Abschluss ist dann allerdings harmlos.
74.
Gooßen setzt sich rechts am gegnerischen Strafraum durch und passt scharf in die Mitte. Dort verfängt sich der Ball allerdings in der vielbeinigen Abwehr.
72.
Osnabrück scheint geschockt. Von den Gästen kommt aktuell gar nichts mehr. Eine Sensation scheint möglich. Die Fans im Kehdinger Stadion spüren das und werden wieder lauter.
71.
Jetzt gibt es auch die erste gelbe Karte für Osnabrück. Danneberg holt sich die Verwarnung für ein Foul am Mittelkreis ab.
69.
Wieder bittet Neumann zum Tänzchen, vertendelt dieses Mal aber den Ball.
68.
Jetzt ist D/A am Drücker! Neumann tanzt zwei Osnabrücker auf dem Bierdeckel aus, spielt an den Fünfer zu Ioannou. Der Mittelfeldspieler legt zurück auf Neumann, der mit einem Schuss aus 10 Metern an Paterok scheitert.
66.
Fiks gewinnt am eigenen Strafraum den Ball, spielt einen genialen langen Pass auf Gooßen und startet durch. Gooßen verzögert und spielt dann auf Fiks zurück an den Fünfer. Der Ball ist aber zu scharf, sodass Fiks nicht mehr rankommt.
66.
Da ist die Möglichkeit!
66.
Jetzt sind die D/A Fans auch wieder da und unterstützen ihre Mannschaft.
64.
D/A wehrt sich, aber Matti Grahle spielt einmal mehr einen ungenauen Pass in die Spitze. Eine eigentlich gefährliche Situation verpufft so.
63.
Der eingewechselte Tigges bekommt links im Strafraum den Ball und spielt scharf in die Mitte, wo Freund und Feind verpassen. Der Ball rauscht knapp am langen Pfosten vorbei.
63.
Jetzt wirds brenzlig!
62.
Arslan köpft aufs Tor, Kühn lässt klatschen, klärt dann aber schnell genug zur Ecke.
62.
Dicke Möglichkeit für den VfL!
61.
Jetzt gibt es den ersten Wechsel bei Osnabrück. Falkenberg darf sich ab jetzt auf der Bank ausruhen, neu in der Partie ist Steffen Tigges.
60.
Eine gute Kontermöglichkeit für D/A verpufft, weil Ioannou den letzten Pass nicht an den Mann bringt. Danach muss Winkelmann ein taktisches Foul ziehen und sieht den gelben Karton.
59.
Klarer Schubser von Neumann gegen Engel. Gefährlich wird es nicht – das Foul war im Strafraum der Gäste.
58.
Alvarez macht’s selbst und zielt knapp neben den Kasten von Kühn.
57.
Foul von Fiks an Alvarez. Gute Freistoßmöglichkeit aus 20 Metern für den VfL.
56.
Nach den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte lässt sich festhalten: Wir haben hier ein Fußballspiel!
55.
D/A kann sich tatsächlich einmal in der Osnabrücker Hälfte festsetzen und lässt den Ball laufen. Am Ende flankt Nico Mau in de Strafraum, wo Tim Paterok aber sicher zupackt.
53.
Szenenapplaus für Meikel Klee, der da ein feines Füßchen beweist und seinen Gegenspieler lässig überlupft.
50.
Offenbar haben sich beide Teams in der Pause dazu entschieden, Fußball zu spielen. Die Fans freut das.
50.
Wieder Mau. Die Ecke kommt eigentlich zu flach in den Strafraum, wo Mau zum Flugkopfball ansetzt und nicht mehr genug Druck hinter den Ball bekommt.
49.
Und jetzt D/A. Flanke von Ioannou und es wird beinahe gefährlich. Ecke D/A!
48.
Was für eine Riesenchance für Osnabrück! Aus drei Metern zieht Arslan aus der Drehung ab. Das Ding ist eigentlich unhaltbar, aber Philipp Kühn kratzt den Ball aus dem Eck.
48.
Glanzparade Kühn!
46.
Das geht ja gut los. Die Halbzeit ist gerade wenige Sekunden alt, da haben wir die nächste Mini-Chance zu verzeichnen. Dieses Mal ist es Nico Mau mit einem Schüsschen aus 30 Metern.
46.
Die Osnabrücker waren bereits nach knapp 10 Minuten Pause wieder auf dem Platz.
Es geht weiter! Beide Teams kommen unverändert aus der Kabine.
Was bleibt? Die Hoffnung auf eine bessere zweite Halbzeit. Es kann eigentlich nur besser werden. Und das muss es ja auch, ist ja schließlich ein K.O.-Spiel. Bleiben Sie dran, wir melden uns gleich zur zweiten Hälfte zurück!
45. +4
Und was Osnabrück hier in Drochtersen auf die Platte bringt, ist ganz sicher nicht das, was sich Trainer Daniel Thioune von seiner Truppe gewünscht hat. Nur eine torgefährliche Aktion in 45 Minuten zeigt ganz klar, dass der VfL nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzt.
45. +2
Das war wahrlich kein Hochgenuss in der ersten Halbzeit. D/A spielt wie erwartet sehr defensiv und macht das auch gut. Aber von einem Tor sind die Kehdinger meilenweit entfernt. Die einzige nennenswerte Aktion hatte Meikel Klee mit einem Distanzschuss aus 30 Metern in der 35. Minute. Der Ball ging allerdings gute 3 Meter am Tor vorbei. Ansonsten war nach vorne von D/A nichts zu sehen.
44.
Und dann pfeift Schiedsrichter Marius Schlüwe zum Pausentee. Jubel brandet auf. Unklar ist, ob die Fans die Spieler freiern, oder sich einfach nur auf die Bratwurst freuen.
42.
Und die nächste Flanke segelt ins Aus. Was Osnabrück bisher zeigt, wird die Stimmung bei den eigenen Fans nicht verbessern. Die sind inzwischen seit 20 Minuten nicht mehr zu hören.
39.
„Fallen, fallen“, ruft Enrico Maaßen seinen Spielern zu. Bisher geht das Defensivkonzept auf. Aber wie D/A so ein Tor schießen will, ist bisher die große Frage.
38.
Dem Drittigisten fällt erstaunlich wenig ein. D/A hat überhaupt keine Probleme die harmlosen langen Bälle der Osnabrücker aus der Gefahrenzone zu köpfen.
37.
Nach einem Zweikampf im Mittelfeld bleibt D/A-Verteidiger Klee kurz liegen. Freistoß für D/A.
35.
Und jetzt gehen die Klatschpappen! Meikel Klee fasst sich aus rund 30 Metern ein Herz und zieht ab. Drei Meter vorbei, aber ein guter Versuch.
34.
Und da ist sie doch tatsächlich: die erste echte Chance des Spiels. Alvarez bekommt aus rund 10 Metern aber keinen Druck mehr hinter den Ball. Kühn kann locker aufnehmen.
32.
Nach einer Flanke von der linken Seite verpasst Heider im Strafraum nur knapp. Das war dann wohl die bisher beste Möglichkeit in diesem Spiel.
30.
Zwei Ecken nacheinander für Osnabrück. Nach der ersten gibt es ein kurzes Gewusel im Strafraum, die zweite geht direkt wieder ins Aus.
29.
Ein Bild mit Symbolcharakter.
28.
Das hätte etwas werden können, aber Matti Grahle spielt eine Konter viel zu ungenau aus, sodass Alexander Neumann nicht an den Ball kommen kann.
28.
Jetzt die erste Ecke des Spiels für Osnabrück.
25.
25 Minuten sind rum und festzuhalten bleibt: Das ist bisher Magerkost. D/A beschränkt sich auf die Defensive, Osnabrück fällt nicht viel ein.
23.
Bisher versuchen die Osnabrücker es fast ausschließlich über die Außen mit hohen Flanken. Der Ertrag ist allerdings – Sie ahnen es – überschaubar.
22.
Der anschließende Freistoß bringt allerdings keine Gefahr.
21.
Jetzt zieht er aber immerhin ein Foul am Mittelkreis.
20.
Ein ganz undankbaren Job hat bisher Jasper Gooßen. Wenn D/A den Ball in der Abwehr gewinnt, geht’s meistens planlos nach vorne, wo Gooßen sich alleine behaupten soll.
18.
Wir schreiben die 18. Minute und notieren den ersten Torschuss für Osnabrück. Wenn man das denn so nennen mag.  Der Ball trudelt 5 Meter neben dem Tor ins Aus.
14.
D/A steht rund 30 Meter vor dem eigenen Tor und versucht es mit schnellen Kontern über Neumann und Gooßen. „Versuchen“ ist dabei allerdings das richtige Wort.
13.
Ein Klassenunterschied ist nach einer knappen Viertelstunde noch nicht wirklich zu erkennen. D/A überlässt Osnabrück zwar weitestgehend den Ball, aber die Gäste wissen bisher wenig damit anzufangen.
11.
Da kann Jasper Gooßen den Ball vorne einmal festmachen, aber danach folgt ein Fehlpass und der Ball landet wieder beim VfL.
9.
Maaßen motiviert seine Truppe von der Seitenlinie aus. Stimmung machen ansonsten die rund 100 mitgereisten Gästefans. Es ist seltsam ruhig im Kehdinger Stadion.
8.
Harmlos. Eine Flanke fast von der Mittellinie segelt in den Drochterser Strafraum. Kühn packt zu.
7.
Bis nach Osnabrück wird sich sicher auch herumgesprochen haben, dass mit Alexander Neumann ein torgefährlicher Spieler bei D/A auf der Platte steht. Der 28-Jährige ist mit 9 Treffern mit Abstand der beste Torjäger bei den Kehdingern.
7.
4.
Die ersten fünf Minuten sind um und bisher gab es noch keine nennenswerte Torannäherung. Beide Teams sind zunächst sichtlich um Sicherheit bemüht – und tun sich damit schwer.
2.
Aufpassen müssen die Drochterser vor allem auf Marcos Alvarez und Marc Heider. Beide Stürmer haben acht Treffer in der dritten Liga auf dem Konto. Gemeinsam mit Mittelfeldspieler Tim Danneberg (7 Tore) hat das Trio über die Hälfte aller Osnabrücker Tore in dieser Saison erzielt.
1.
D/A macht es wie erwartet und steht tief. Gooßen steht als vorderster Spieler immer noch in der eigenen Hälfte.
Anpfiff! Der Ball rollt im Kehdinger Stadion.
Gleich geht’s los: Die 22 Spieler laufen ein. Schiedsrichter der Partie ist Marius Schlüwe. Seine Assistenten sind Benjamin Schmidt und Johannes Häufler.
Die Klatschpappen auf der Tribüne gehen im Takt, die Stimmung ist gut, Sonnenschein und angenehme Tempraturen. Es ist also alles angerichtet für einen schönen Fußballabend. Um 19 Uhr geht’s los.
Es ist der Teufel los in Drochtersen! Jedenfalls hallt das aus den Boxen.
Bei den Gästen dürfen Leon Tigges, Sen, Kristo, Steffen Tigges, Bickel, Sama und Möller zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Drittligist Osnabrück geht in einem 4-2-3-1 mit folgenden Spielern in die Partie: Paterok – Falkenberg, Susac, Appiah, Engel – Arslan, Krasniqi – Heider, Danneberg, Renneke – Alavrez
Auf der Bank bei D/A: Trapp, Andrijanic, Behrmann, Pini, Stöhr, Brunsch und Meyer
Damit laufe die Kehdinger wie schon gegen den HSV II in einem 5-3-1-1 auf.
Kommen wir zu den Aufstellungen – das ist die Startelf der SV D/A: Kühn – Klee, Rogowski, Fiks, Serra, Grahle – Winkelmann, Mau, Ioannou – Neumann – J. Gooßen
Im Stadion sind rund 2000 Fans – und die hören jetzt die Hymne der SV D/A. Die Spieler beider Teams haben das Aufwärmprogramm inzwischen beendet und sind zurück in ihren Kabinen.
Beide Teams trennten sich bei ihren Generalproben für das heutige Aufeinandertreffen Remis von ihren jeweiligen Gegnern. Osnabrück erreichte gegen Hansa Rostock ein 1:1 und wartet damit seit sechs Spielen auf einen Sieg. Zufriedener waren da sicher die Drochterser mit dem Spiel gegen den HSV II. 0:0 hieß es am Ende gegen die Tormaschine der Regionalliga Nord. Übrigens unter den Augen von HSV-Coach Christian Titz.
„An einem guten Tag haben wir die Möglichkeit, das Spiel offen zu gestalten“, sagt Maaßen. Der Coach will sich mit einem Geschenk aus Drochtersen verabschieden. Er wechselt im Sommer zum SV Rödinghausen.
Enrico Maaßen hat den Gegner analysiert und erwartet eine umkämpfte Partie. „Das wird ein sehr physisch geprägtes Spiel“, sagt er. Der VfL verfüge über eine gute Ordnung. Der absolute Wille und der ein oder andere Fehler würden über Sieg und Niederlage entscheiden.
Auch Maaßens Gegenüber Daniel Thioune nimmt die Partie gegen den klassentieferen Verein aus dem Landkreis Stade keineswegs auf die leichte Schulter: „Generell weiß ich bei einem Blick auf die Tabellensituation, dass Drochtersen nach oben und nach unten nicht mehr viel erreichen kann. Aber im Pokal kann die Mannschaft noch Großes schaffen, weil ein Sieg im Halbfinale ja gleichzeitig die Qualifikation für den DFB-Pokal bedeutet.“
Der scheidende D/A-Trainer Enrico Maaßen sagt vor dem Spiel: „Wir haben das schwerste, aber auch das schönste Los gezogen. Jeder Spieler kann in dieser Begegnung als Persönlichkeit wachsen.“ Schließlich werden sich seine Akteure mit den Besten messen, die der Landespokal in dieser Saison zu bieten hat.
Das machte der Gäste-Coach auch vorab im Interview mit dem TAGEBLATT deutlich: „Die Qualifikation für den DFB-Pokal ist jedes Jahr unser Anspruch, um national in Erscheinung zu treten, aber natürlich auch vor dem Hintergrund der finanziellen Möglichkeiten.“
Die Favoritenrolle dürfte heute klar bei den Gästen aus Osnabrück liegen, auch wenn der VfL derzeit nur auf Platz 17 der dritten Liga steht und einige Spieler verletzt ausfallen. Auch deshalb hat die Partie für die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune einen hohen Stellenwert. Ist es doch die letzte Möglichkeit der verkorksten Saison einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss zu geben.
Jeddeloh hat mit dem Einzug ins Finale bereits das erreicht, was die Spieler aus Drochtersen und Osnabrück heute auch mehr als gerne mitnehmen wollen: den Einzug in den DFB-Pokal. Den Drochtersen würde eine Partie wie vor knapp zwei Jahren gegen Gladbach sicher gut gefallen. Und das ist dann wohl auch schon die Untertreibung des Tages.
Hier im Kehdinger Stadion in Drochtersen geht es heute um den Einzug ins Finale des Landespokals. Dort wartet mit dem SSV Jedeloh bereits ein Regionalligist. Die Jeddeloher konnten sich mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Arminia Hannover durchsetzen.
Herzlich willkommen zum Halbfinale des Niedersachsenpokals zwischen dem Regionalligisten SV Drochtersen/Assel und dem Drittligisten vom VfL Osnabrück.

DROCHTERSEN. Es sollte das Spiel des Jahres werden und das wurde es auch. Die SV Drochtersen/Assel hat im Landespokal-Halbfinale den Drittligisten VfL Osnabrück im Elfmeterschießen geschlagen und steht im Finale. Das ganze Spiel zum Nachlesen gibt es im TAGEBLATT-Liveticker.(Es tickert: Alexander Schulz)

SV Drochtersen/Assel 7 : 6 VfL Osnabrück
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Aufmerksamkeit und hoffen, dass es Ihnen Spaß gemacht hat beim TAGEBLATT-Liveticker. Alles rund um die Sensation im Kehdinger Stadion lesen Sie noch heute Abend auf www.tageblatt.de und morgen in der Printausgabe des TAGEBLATT. Bleiben Sie sportlich, auf Wiedersehen!
Und jetzt ist hier wirklich der Teufel los. Das Kehdinger Stadion steht Kopf. Hier steht sicher eine lange Nacht ins Haus.
Was für eine Partie. Mit 7:6 gewinnt D/A gegen den Favoriten aus Osnabrück. Auf eine schwache erste Hälfte folgte eine packende zweite. Das Elfmeterschießen am Ende war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Der Held des Abends is ganz klar Torhüter Philipp Kühn mit drei gehaltenen Elfmetern.
Die Sensation ist perfekt! Dank Philipp Kühn steht die SV Drochtersen/Assel im Finale des Landespokals und damit auch im DFB-Pokal!
Philipp Kühn hält den letzten Elfer! D/A steht im Finale! Hier brechen alle Dämme!
KÜHN!!!!!
7:6
Tor für D/A! Rogowski verwandelt mit etwas Glück!
6:6
Tim Paterok schießt vorbei!
Das gibt es doch nicht!!!
6:6 weiterhin.
Und auch Fiks verschießt.
Jetzt ist Dimitri Fiks an der Reihe.
Das ist der Wahnsinn. Wieder rettet Philipp Kühn D/A vor dem Aus. 
KÜHN!!!
Gelb für Kühn.
Bitter! Iouannou verschießt. 6:6.
Appiah trifft für den VfL. 6:6.
6:5 für D/A!
Und der trifft!
Jetzt muss Meikel Klee ran.
Die Spannung im Stadion ist greibar.
Heider trifft zum 5:5!
Matti Grahle trifft! 5:4 für D/A!
4:4
Was für ein Elfmeter von Arslan! Er lupft den Ball in die Mitte und Kühn sagt Danke.
KÜHN HÄLT!!!
Jetzt kommt es auf Philipp Kühn an!
4:4
Und er trifft!
Alexander Neumann muss jetzt treffen, sonst war es das für D/A.
Tor für den VfL! Kristo netzt zum 3:4.
Tor für D/A! Winkelmann in den rechten Winkel! 3:3
Tor für Osnabrück! Sen trifft zum 2:3.
Serra verwandelt souverän.
Tor für D/A! 2:2.
Tor für den VfL! Krasniqi trifft. 1:2.
1:1 weiterhin.
Andrijanic bolzt den Ball weit in den Nachthimmel.
DRÜBER!
Tor für den VfL! Danneberg verlädt Kühn.
Souverän verwandelt vom D/A-Eigengewächs.
Tor! Mau trifft! 1:0 D/A!
D/A muss zuerst schießen. Und wer sonst, wenn nicht Nico Mau nimmt sich den ersten Ball.
Letzte motivierende Worte bei beiden Teams.
Jetzt wird es spannend. Beide Trainer versammeln ihre Spieler um sich und wählen die Schützen aus.
Es gibt keine Verlängerung, sondern sofort Elfmeterschießen!
Abpfiff!
90. +2
Auch wenn  nach vorne nicht alles klappt, in der Defensive ist Dimitri Fiks heute nicht zu überwinden.
90. +2
Das war knapp! Serra spielt scharf in die Mitte, wo Andrijanic knapp verpasst,
90. +1
90 Minuten sind vorbei. Dre Minuten gibt es obendrauf.
90.
Daniel Thioune zieht die letzte Wechseloption. Bashkim Renneke verlässt den Platz, für ihn kommt Utku Sen in die Partie.
87.
Jetzt wechselt Enrico Maaßen zum ersten Mal. Für den ausgepumpten Jasper Gooßen kommt Marcel Andrijanic ins Spiel.
85.
Bewundernswert ist die Disziplin der Drochterser. Noch immer stehen sie gut geordnet und tief bei Osnabrücker Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit funktioniert inzwischen auch das Konterspiel.
85.
Noch fünf Minuten sind regulär zu spielen. Beide Teams spielen jetzt auf Sieg.
84.
Einwurf Meikel Klee. Ein Wurf wie eine Flanke. Bringt aber nichts ein.
82.
Osnabrück agiert jetzt mit drei Stürmern. In der Mitte lauert mit dem eingwechselten Kristo nun ein echtes Kopfballungeheuer.
81.
Verwunderlich: Daniel Thioune nimmt mit Marcos Alvarez den bisher gefährlichsten Spieler seiner Mannschaft vom Feld. Neu im Spiel ist Robert Kristo.
79.
Eine Entscheidung in 90 Minuten liegt in der Luft. Gerade sind die Gäste wieder mehr am Drücker, aber D/A bleibt gefährlich.
77.
Und die nächste Riesenchance für Osnabrück. Alvarez bringt einen Freistoß in die Mitte, wo ein Osnabrücker an den Ball kommt und nur hauchzart am Tor vorbeiköpft.
76.
Und dann doch der VfL! Dicke Möglichkeit für Bashkim Renneke, der aus der zweiten Reihe abzieht und an Philipp Kühn scheitert.
75.
D/A bleibt am Drücker. Jetzt ist es Matti Grahle der sich in der Spitze durchsetzen kann und dann in die Mitte passt. Der Abschluss ist dann allerdings harmlos.
74.
Gooßen setzt sich rechts am gegnerischen Strafraum durch und passt scharf in die Mitte. Dort verfängt sich der Ball allerdings in der vielbeinigen Abwehr.
72.
Osnabrück scheint geschockt. Von den Gästen kommt aktuell gar nichts mehr. Eine Sensation scheint möglich. Die Fans im Kehdinger Stadion spüren das und werden wieder lauter.
71.
Jetzt gibt es auch die erste gelbe Karte für Osnabrück. Danneberg holt sich die Verwarnung für ein Foul am Mittelkreis ab.
69.
Wieder bittet Neumann zum Tänzchen, vertendelt dieses Mal aber den Ball.
68.
Jetzt ist D/A am Drücker! Neumann tanzt zwei Osnabrücker auf dem Bierdeckel aus, spielt an den Fünfer zu Ioannou. Der Mittelfeldspieler legt zurück auf Neumann, der mit einem Schuss aus 10 Metern an Paterok scheitert.
66.
Fiks gewinnt am eigenen Strafraum den Ball, spielt einen genialen langen Pass auf Gooßen und startet durch. Gooßen verzögert und spielt dann auf Fiks zurück an den Fünfer. Der Ball ist aber zu scharf, sodass Fiks nicht mehr rankommt.
66.
Da ist die Möglichkeit!
66.
Jetzt sind die D/A Fans auch wieder da und unterstützen ihre Mannschaft.
64.
D/A wehrt sich, aber Matti Grahle spielt einmal mehr einen ungenauen Pass in die Spitze. Eine eigentlich gefährliche Situation verpufft so.
63.
Der eingewechselte Tigges bekommt links im Strafraum den Ball und spielt scharf in die Mitte, wo Freund und Feind verpassen. Der Ball rauscht knapp am langen Pfosten vorbei.
63.
Jetzt wirds brenzlig!
62.
Arslan köpft aufs Tor, Kühn lässt klatschen, klärt dann aber schnell genug zur Ecke.
62.
Dicke Möglichkeit für den VfL!
61.
Jetzt gibt es den ersten Wechsel bei Osnabrück. Falkenberg darf sich ab jetzt auf der Bank ausruhen, neu in der Partie ist Steffen Tigges.
60.
Eine gute Kontermöglichkeit für D/A verpufft, weil Ioannou den letzten Pass nicht an den Mann bringt. Danach muss Winkelmann ein taktisches Foul ziehen und sieht den gelben Karton.
59.
Klarer Schubser von Neumann gegen Engel. Gefährlich wird es nicht – das Foul war im Strafraum der Gäste.
58.
Alvarez macht’s selbst und zielt knapp neben den Kasten von Kühn.
57.
Foul von Fiks an Alvarez. Gute Freistoßmöglichkeit aus 20 Metern für den VfL.
56.
Nach den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte lässt sich festhalten: Wir haben hier ein Fußballspiel!
55.
D/A kann sich tatsächlich einmal in der Osnabrücker Hälfte festsetzen und lässt den Ball laufen. Am Ende flankt Nico Mau in de Strafraum, wo Tim Paterok aber sicher zupackt.
53.
Szenenapplaus für Meikel Klee, der da ein feines Füßchen beweist und seinen Gegenspieler lässig überlupft.
50.
Offenbar haben sich beide Teams in der Pause dazu entschieden, Fußball zu spielen. Die Fans freut das.
50.
Wieder Mau. Die Ecke kommt eigentlich zu flach in den Strafraum, wo Mau zum Flugkopfball ansetzt und nicht mehr genug Druck hinter den Ball bekommt.
49.
Und jetzt D/A. Flanke von Ioannou und es wird beinahe gefährlich. Ecke D/A!
48.
Was für eine Riesenchance für Osnabrück! Aus drei Metern zieht Arslan aus der Drehung ab. Das Ding ist eigentlich unhaltbar, aber Philipp Kühn kratzt den Ball aus dem Eck.
48.
Glanzparade Kühn!
46.
Das geht ja gut los. Die Halbzeit ist gerade wenige Sekunden alt, da haben wir die nächste Mini-Chance zu verzeichnen. Dieses Mal ist es Nico Mau mit einem Schüsschen aus 30 Metern.
46.
Die Osnabrücker waren bereits nach knapp 10 Minuten Pause wieder auf dem Platz.
Es geht weiter! Beide Teams kommen unverändert aus der Kabine.
Was bleibt? Die Hoffnung auf eine bessere zweite Halbzeit. Es kann eigentlich nur besser werden. Und das muss es ja auch, ist ja schließlich ein K.O.-Spiel. Bleiben Sie dran, wir melden uns gleich zur zweiten Hälfte zurück!
45. +4
Und was Osnabrück hier in Drochtersen auf die Platte bringt, ist ganz sicher nicht das, was sich Trainer Daniel Thioune von seiner Truppe gewünscht hat. Nur eine torgefährliche Aktion in 45 Minuten zeigt ganz klar, dass der VfL nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzt.
45. +2
Das war wahrlich kein Hochgenuss in der ersten Halbzeit. D/A spielt wie erwartet sehr defensiv und macht das auch gut. Aber von einem Tor sind die Kehdinger meilenweit entfernt. Die einzige nennenswerte Aktion hatte Meikel Klee mit einem Distanzschuss aus 30 Metern in der 35. Minute. Der Ball ging allerdings gute 3 Meter am Tor vorbei. Ansonsten war nach vorne von D/A nichts zu sehen.
44.
Und dann pfeift Schiedsrichter Marius Schlüwe zum Pausentee. Jubel brandet auf. Unklar ist, ob die Fans die Spieler freiern, oder sich einfach nur auf die Bratwurst freuen.
42.
Und die nächste Flanke segelt ins Aus. Was Osnabrück bisher zeigt, wird die Stimmung bei den eigenen Fans nicht verbessern. Die sind inzwischen seit 20 Minuten nicht mehr zu hören.
39.
„Fallen, fallen“, ruft Enrico Maaßen seinen Spielern zu. Bisher geht das Defensivkonzept auf. Aber wie D/A so ein Tor schießen will, ist bisher die große Frage.
38.
Dem Drittigisten fällt erstaunlich wenig ein. D/A hat überhaupt keine Probleme die harmlosen langen Bälle der Osnabrücker aus der Gefahrenzone zu köpfen.
37.
Nach einem Zweikampf im Mittelfeld bleibt D/A-Verteidiger Klee kurz liegen. Freistoß für D/A.
35.
Und jetzt gehen die Klatschpappen! Meikel Klee fasst sich aus rund 30 Metern ein Herz und zieht ab. Drei Meter vorbei, aber ein guter Versuch.
34.
Und da ist sie doch tatsächlich: die erste echte Chance des Spiels. Alvarez bekommt aus rund 10 Metern aber keinen Druck mehr hinter den Ball. Kühn kann locker aufnehmen.
32.
Nach einer Flanke von der linken Seite verpasst Heider im Strafraum nur knapp. Das war dann wohl die bisher beste Möglichkeit in diesem Spiel.
30.
Zwei Ecken nacheinander für Osnabrück. Nach der ersten gibt es ein kurzes Gewusel im Strafraum, die zweite geht direkt wieder ins Aus.
29.
Ein Bild mit Symbolcharakter.
28.
Das hätte etwas werden können, aber Matti Grahle spielt eine Konter viel zu ungenau aus, sodass Alexander Neumann nicht an den Ball kommen kann.
28.
Jetzt die erste Ecke des Spiels für Osnabrück.
25.
25 Minuten sind rum und festzuhalten bleibt: Das ist bisher Magerkost. D/A beschränkt sich auf die Defensive, Osnabrück fällt nicht viel ein.
23.
Bisher versuchen die Osnabrücker es fast ausschließlich über die Außen mit hohen Flanken. Der Ertrag ist allerdings – Sie ahnen es – überschaubar.
22.
Der anschließende Freistoß bringt allerdings keine Gefahr.
21.
Jetzt zieht er aber immerhin ein Foul am Mittelkreis.
20.
Ein ganz undankbaren Job hat bisher Jasper Gooßen. Wenn D/A den Ball in der Abwehr gewinnt, geht’s meistens planlos nach vorne, wo Gooßen sich alleine behaupten soll.
18.
Wir schreiben die 18. Minute und notieren den ersten Torschuss für Osnabrück. Wenn man das denn so nennen mag.  Der Ball trudelt 5 Meter neben dem Tor ins Aus.
14.
D/A steht rund 30 Meter vor dem eigenen Tor und versucht es mit schnellen Kontern über Neumann und Gooßen. „Versuchen“ ist dabei allerdings das richtige Wort.
13.
Ein Klassenunterschied ist nach einer knappen Viertelstunde noch nicht wirklich zu erkennen. D/A überlässt Osnabrück zwar weitestgehend den Ball, aber die Gäste wissen bisher wenig damit anzufangen.
11.
Da kann Jasper Gooßen den Ball vorne einmal festmachen, aber danach folgt ein Fehlpass und der Ball landet wieder beim VfL.
9.
Maaßen motiviert seine Truppe von der Seitenlinie aus. Stimmung machen ansonsten die rund 100 mitgereisten Gästefans. Es ist seltsam ruhig im Kehdinger Stadion.
8.
Harmlos. Eine Flanke fast von der Mittellinie segelt in den Drochterser Strafraum. Kühn packt zu.
7.
Bis nach Osnabrück wird sich sicher auch herumgesprochen haben, dass mit Alexander Neumann ein torgefährlicher Spieler bei D/A auf der Platte steht. Der 28-Jährige ist mit 9 Treffern mit Abstand der beste Torjäger bei den Kehdingern.
7.
4.
Die ersten fünf Minuten sind um und bisher gab es noch keine nennenswerte Torannäherung. Beide Teams sind zunächst sichtlich um Sicherheit bemüht – und tun sich damit schwer.
2.
Aufpassen müssen die Drochterser vor allem auf Marcos Alvarez und Marc Heider. Beide Stürmer haben acht Treffer in der dritten Liga auf dem Konto. Gemeinsam mit Mittelfeldspieler Tim Danneberg (7 Tore) hat das Trio über die Hälfte aller Osnabrücker Tore in dieser Saison erzielt.
1.
D/A macht es wie erwartet und steht tief. Gooßen steht als vorderster Spieler immer noch in der eigenen Hälfte.
Anpfiff! Der Ball rollt im Kehdinger Stadion.
Gleich geht’s los: Die 22 Spieler laufen ein. Schiedsrichter der Partie ist Marius Schlüwe. Seine Assistenten sind Benjamin Schmidt und Johannes Häufler.
Die Klatschpappen auf der Tribüne gehen im Takt, die Stimmung ist gut, Sonnenschein und angenehme Tempraturen. Es ist also alles angerichtet für einen schönen Fußballabend. Um 19 Uhr geht’s los.
Es ist der Teufel los in Drochtersen! Jedenfalls hallt das aus den Boxen.
Bei den Gästen dürfen Leon Tigges, Sen, Kristo, Steffen Tigges, Bickel, Sama und Möller zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Drittligist Osnabrück geht in einem 4-2-3-1 mit folgenden Spielern in die Partie: Paterok – Falkenberg, Susac, Appiah, Engel – Arslan, Krasniqi – Heider, Danneberg, Renneke – Alavrez
Auf der Bank bei D/A: Trapp, Andrijanic, Behrmann, Pini, Stöhr, Brunsch und Meyer
Damit laufe die Kehdinger wie schon gegen den HSV II in einem 5-3-1-1 auf.
Kommen wir zu den Aufstellungen – das ist die Startelf der SV D/A: Kühn – Klee, Rogowski, Fiks, Serra, Grahle – Winkelmann, Mau, Ioannou – Neumann – J. Gooßen
Im Stadion sind rund 2000 Fans – und die hören jetzt die Hymne der SV D/A. Die Spieler beider Teams haben das Aufwärmprogramm inzwischen beendet und sind zurück in ihren Kabinen.
Beide Teams trennten sich bei ihren Generalproben für das heutige Aufeinandertreffen Remis von ihren jeweiligen Gegnern. Osnabrück erreichte gegen Hansa Rostock ein 1:1 und wartet damit seit sechs Spielen auf einen Sieg. Zufriedener waren da sicher die Drochterser mit dem Spiel gegen den HSV II. 0:0 hieß es am Ende gegen die Tormaschine der Regionalliga Nord. Übrigens unter den Augen von HSV-Coach Christian Titz.
„An einem guten Tag haben wir die Möglichkeit, das Spiel offen zu gestalten“, sagt Maaßen. Der Coach will sich mit einem Geschenk aus Drochtersen verabschieden. Er wechselt im Sommer zum SV Rödinghausen.
Enrico Maaßen hat den Gegner analysiert und erwartet eine umkämpfte Partie. „Das wird ein sehr physisch geprägtes Spiel“, sagt er. Der VfL verfüge über eine gute Ordnung. Der absolute Wille und der ein oder andere Fehler würden über Sieg und Niederlage entscheiden.
Auch Maaßens Gegenüber Daniel Thioune nimmt die Partie gegen den klassentieferen Verein aus dem Landkreis Stade keineswegs auf die leichte Schulter: „Generell weiß ich bei einem Blick auf die Tabellensituation, dass Drochtersen nach oben und nach unten nicht mehr viel erreichen kann. Aber im Pokal kann die Mannschaft noch Großes schaffen, weil ein Sieg im Halbfinale ja gleichzeitig die Qualifikation für den DFB-Pokal bedeutet.“
Der scheidende D/A-Trainer Enrico Maaßen sagt vor dem Spiel: „Wir haben das schwerste, aber auch das schönste Los gezogen. Jeder Spieler kann in dieser Begegnung als Persönlichkeit wachsen.“ Schließlich werden sich seine Akteure mit den Besten messen, die der Landespokal in dieser Saison zu bieten hat.
Das machte der Gäste-Coach auch vorab im Interview mit dem TAGEBLATT deutlich: „Die Qualifikation für den DFB-Pokal ist jedes Jahr unser Anspruch, um national in Erscheinung zu treten, aber natürlich auch vor dem Hintergrund der finanziellen Möglichkeiten.“
Die Favoritenrolle dürfte heute klar bei den Gästen aus Osnabrück liegen, auch wenn der VfL derzeit nur auf Platz 17 der dritten Liga steht und einige Spieler verletzt ausfallen. Auch deshalb hat die Partie für die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune einen hohen Stellenwert. Ist es doch die letzte Möglichkeit der verkorksten Saison einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss zu geben.
Jeddeloh hat mit dem Einzug ins Finale bereits das erreicht, was die Spieler aus Drochtersen und Osnabrück heute auch mehr als gerne mitnehmen wollen: den Einzug in den DFB-Pokal. Den Drochtersen würde eine Partie wie vor knapp zwei Jahren gegen Gladbach sicher gut gefallen. Und das ist dann wohl auch schon die Untertreibung des Tages.
Hier im Kehdinger Stadion in Drochtersen geht es heute um den Einzug ins Finale des Landespokals. Dort wartet mit dem SSV Jedeloh bereits ein Regionalligist. Die Jeddeloher konnten sich mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Arminia Hannover durchsetzen.
Herzlich willkommen zum Halbfinale des Niedersachsenpokals zwischen dem Regionalligisten SV Drochtersen/Assel und dem Drittligisten vom VfL Osnabrück.

DROCHTERSEN. Es sollte das Spiel des Jahres werden und das wurde es auch. Die SV Drochtersen/Assel hat im Landespokal-Halbfinale den Drittligisten VfL Osnabrück im Elfmeterschießen geschlagen und steht im Finale. Das ganze Spiel zum Nachlesen gibt es im TAGEBLATT-Liveticker.(Es tickert: Alexander Schulz)

SV Drochtersen/Assel 7 : 6 VfL Osnabrück
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Aufmerksamkeit und hoffen, dass es Ihnen Spaß gemacht hat beim TAGEBLATT-Liveticker. Alles rund um die Sensation im Kehdinger Stadion lesen Sie noch heute Abend auf www.tageblatt.de und morgen in der Printausgabe des TAGEBLATT. Bleiben Sie sportlich, auf Wiedersehen!
Und jetzt ist hier wirklich der Teufel los. Das Kehdinger Stadion steht Kopf. Hier steht sicher eine lange Nacht ins Haus.
Was für eine Partie. Mit 7:6 gewinnt D/A gegen den Favoriten aus Osnabrück. Auf eine schwache erste Hälfte folgte eine packende zweite. Das Elfmeterschießen am Ende war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Der Held des Abends is ganz klar Torhüter Philipp Kühn mit drei gehaltenen Elfmetern.
Die Sensation ist perfekt! Dank Philipp Kühn steht die SV Drochtersen/Assel im Finale des Landespokals und damit auch im DFB-Pokal!
Philipp Kühn hält den letzten Elfer! D/A steht im Finale! Hier brechen alle Dämme!
KÜHN!!!!!
7:6
Tor für D/A! Rogowski verwandelt mit etwas Glück!
6:6
Tim Paterok schießt vorbei!
Das gibt es doch nicht!!!
6:6 weiterhin.
Und auch Fiks verschießt.
Jetzt ist Dimitri Fiks an der Reihe.
Das ist der Wahnsinn. Wieder rettet Philipp Kühn D/A vor dem Aus. 
KÜHN!!!
Gelb für Kühn.
Bitter! Iouannou verschießt. 6:6.
Appiah trifft für den VfL. 6:6.
6:5 für D/A!
Und der trifft!
Jetzt muss Meikel Klee ran.
Die Spannung im Stadion ist greibar.
Heider trifft zum 5:5!
Matti Grahle trifft! 5:4 für D/A!
4:4
Was für ein Elfmeter von Arslan! Er lupft den Ball in die Mitte und Kühn sagt Danke.
KÜHN HÄLT!!!
Jetzt kommt es auf Philipp Kühn an!
4:4
Und er trifft!
Alexander Neumann muss jetzt treffen, sonst war es das für D/A.
Tor für den VfL! Kristo netzt zum 3:4.
Tor für D/A! Winkelmann in den rechten Winkel! 3:3
Tor für Osnabrück! Sen trifft zum 2:3.
Serra verwandelt souverän.
Tor für D/A! 2:2.
Tor für den VfL! Krasniqi trifft. 1:2.
1:1 weiterhin.
Andrijanic bolzt den Ball weit in den Nachthimmel.
DRÜBER!
Tor für den VfL! Danneberg verlädt Kühn.
Souverän verwandelt vom D/A-Eigengewächs.
Tor! Mau trifft! 1:0 D/A!
D/A muss zuerst schießen. Und wer sonst, wenn nicht Nico Mau nimmt sich den ersten Ball.
Letzte motivierende Worte bei beiden Teams.
Jetzt wird es spannend. Beide Trainer versammeln ihre Spieler um sich und wählen die Schützen aus.
Es gibt keine Verlängerung, sondern sofort Elfmeterschießen!
Abpfiff!
90. +2
Auch wenn  nach vorne nicht alles klappt, in der Defensive ist Dimitri Fiks heute nicht zu überwinden.
90. +2
Das war knapp! Serra spielt scharf in die Mitte, wo Andrijanic knapp verpasst,
90. +1
90 Minuten sind vorbei. Dre Minuten gibt es obendrauf.
90.
Daniel Thioune zieht die letzte Wechseloption. Bashkim Renneke verlässt den Platz, für ihn kommt Utku Sen in die Partie.
87.
Jetzt wechselt Enrico Maaßen zum ersten Mal. Für den ausgepumpten Jasper Gooßen kommt Marcel Andrijanic ins Spiel.
85.
Bewundernswert ist die Disziplin der Drochterser. Noch immer stehen sie gut geordnet und tief bei Osnabrücker Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit funktioniert inzwischen auch das Konterspiel.
85.
Noch fünf Minuten sind regulär zu spielen. Beide Teams spielen jetzt auf Sieg.
84.
Einwurf Meikel Klee. Ein Wurf wie eine Flanke. Bringt aber nichts ein.
82.
Osnabrück agiert jetzt mit drei Stürmern. In der Mitte lauert mit dem eingwechselten Kristo nun ein echtes Kopfballungeheuer.
81.
Verwunderlich: Daniel Thioune nimmt mit Marcos Alvarez den bisher gefährlichsten Spieler seiner Mannschaft vom Feld. Neu im Spiel ist Robert Kristo.
79.
Eine Entscheidung in 90 Minuten liegt in der Luft. Gerade sind die Gäste wieder mehr am Drücker, aber D/A bleibt gefährlich.
77.
Und die nächste Riesenchance für Osnabrück. Alvarez bringt einen Freistoß in die Mitte, wo ein Osnabrücker an den Ball kommt und nur hauchzart am Tor vorbeiköpft.
76.
Und dann doch der VfL! Dicke Möglichkeit für Bashkim Renneke, der aus der zweiten Reihe abzieht und an Philipp Kühn scheitert.
75.
D/A bleibt am Drücker. Jetzt ist es Matti Grahle der sich in der Spitze durchsetzen kann und dann in die Mitte passt. Der Abschluss ist dann allerdings harmlos.
74.
Gooßen setzt sich rechts am gegnerischen Strafraum durch und passt scharf in die Mitte. Dort verfängt sich der Ball allerdings in der vielbeinigen Abwehr.
72.
Osnabrück scheint geschockt. Von den Gästen kommt aktuell gar nichts mehr. Eine Sensation scheint möglich. Die Fans im Kehdinger Stadion spüren das und werden wieder lauter.
71.
Jetzt gibt es auch die erste gelbe Karte für Osnabrück. Danneberg holt sich die Verwarnung für ein Foul am Mittelkreis ab.
69.
Wieder bittet Neumann zum Tänzchen, vertendelt dieses Mal aber den Ball.
68.
Jetzt ist D/A am Drücker! Neumann tanzt zwei Osnabrücker auf dem Bierdeckel aus, spielt an den Fünfer zu Ioannou. Der Mittelfeldspieler legt zurück auf Neumann, der mit einem Schuss aus 10 Metern an Paterok scheitert.
66.
Fiks gewinnt am eigenen Strafraum den Ball, spielt einen genialen langen Pass auf Gooßen und startet durch. Gooßen verzögert und spielt dann auf Fiks zurück an den Fünfer. Der Ball ist aber zu scharf, sodass Fiks nicht mehr rankommt.
66.
Da ist die Möglichkeit!
66.
Jetzt sind die D/A Fans auch wieder da und unterstützen ihre Mannschaft.
64.
D/A wehrt sich, aber Matti Grahle spielt einmal mehr einen ungenauen Pass in die Spitze. Eine eigentlich gefährliche Situation verpufft so.
63.
Der eingewechselte Tigges bekommt links im Strafraum den Ball und spielt scharf in die Mitte, wo Freund und Feind verpassen. Der Ball rauscht knapp am langen Pfosten vorbei.
63.
Jetzt wirds brenzlig!
62.
Arslan köpft aufs Tor, Kühn lässt klatschen, klärt dann aber schnell genug zur Ecke.
62.
Dicke Möglichkeit für den VfL!
61.
Jetzt gibt es den ersten Wechsel bei Osnabrück. Falkenberg darf sich ab jetzt auf der Bank ausruhen, neu in der Partie ist Steffen Tigges.
60.
Eine gute Kontermöglichkeit für D/A verpufft, weil Ioannou den letzten Pass nicht an den Mann bringt. Danach muss Winkelmann ein taktisches Foul ziehen und sieht den gelben Karton.
59.
Klarer Schubser von Neumann gegen Engel. Gefährlich wird es nicht – das Foul war im Strafraum der Gäste.
58.
Alvarez macht’s selbst und zielt knapp neben den Kasten von Kühn.
57.
Foul von Fiks an Alvarez. Gute Freistoßmöglichkeit aus 20 Metern für den VfL.
56.
Nach den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte lässt sich festhalten: Wir haben hier ein Fußballspiel!
55.
D/A kann sich tatsächlich einmal in der Osnabrücker Hälfte festsetzen und lässt den Ball laufen. Am Ende flankt Nico Mau in de Strafraum, wo Tim Paterok aber sicher zupackt.
53.
Szenenapplaus für Meikel Klee, der da ein feines Füßchen beweist und seinen Gegenspieler lässig überlupft.
50.
Offenbar haben sich beide Teams in der Pause dazu entschieden, Fußball zu spielen. Die Fans freut das.
50.
Wieder Mau. Die Ecke kommt eigentlich zu flach in den Strafraum, wo Mau zum Flugkopfball ansetzt und nicht mehr genug Druck hinter den Ball bekommt.
49.
Und jetzt D/A. Flanke von Ioannou und es wird beinahe gefährlich. Ecke D/A!
48.
Was für eine Riesenchance für Osnabrück! Aus drei Metern zieht Arslan aus der Drehung ab. Das Ding ist eigentlich unhaltbar, aber Philipp Kühn kratzt den Ball aus dem Eck.
48.
Glanzparade Kühn!
46.
Das geht ja gut los. Die Halbzeit ist gerade wenige Sekunden alt, da haben wir die nächste Mini-Chance zu verzeichnen. Dieses Mal ist es Nico Mau mit einem Schüsschen aus 30 Metern.
46.
Die Osnabrücker waren bereits nach knapp 10 Minuten Pause wieder auf dem Platz.
Es geht weiter! Beide Teams kommen unverändert aus der Kabine.
Was bleibt? Die Hoffnung auf eine bessere zweite Halbzeit. Es kann eigentlich nur besser werden. Und das muss es ja auch, ist ja schließlich ein K.O.-Spiel. Bleiben Sie dran, wir melden uns gleich zur zweiten Hälfte zurück!
45. +4
Und was Osnabrück hier in Drochtersen auf die Platte bringt, ist ganz sicher nicht das, was sich Trainer Daniel Thioune von seiner Truppe gewünscht hat. Nur eine torgefährliche Aktion in 45 Minuten zeigt ganz klar, dass der VfL nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzt.
45. +2
Das war wahrlich kein Hochgenuss in der ersten Halbzeit. D/A spielt wie erwartet sehr defensiv und macht das auch gut. Aber von einem Tor sind die Kehdinger meilenweit entfernt. Die einzige nennenswerte Aktion hatte Meikel Klee mit einem Distanzschuss aus 30 Metern in der 35. Minute. Der Ball ging allerdings gute 3 Meter am Tor vorbei. Ansonsten war nach vorne von D/A nichts zu sehen.
44.
Und dann pfeift Schiedsrichter Marius Schlüwe zum Pausentee. Jubel brandet auf. Unklar ist, ob die Fans die Spieler freiern, oder sich einfach nur auf die Bratwurst freuen.
42.
Und die nächste Flanke segelt ins Aus. Was Osnabrück bisher zeigt, wird die Stimmung bei den eigenen Fans nicht verbessern. Die sind inzwischen seit 20 Minuten nicht mehr zu hören.
39.
„Fallen, fallen“, ruft Enrico Maaßen seinen Spielern zu. Bisher geht das Defensivkonzept auf. Aber wie D/A so ein Tor schießen will, ist bisher die große Frage.
38.
Dem Drittigisten fällt erstaunlich wenig ein. D/A hat überhaupt keine Probleme die harmlosen langen Bälle der Osnabrücker aus der Gefahrenzone zu köpfen.
37.
Nach einem Zweikampf im Mittelfeld bleibt D/A-Verteidiger Klee kurz liegen. Freistoß für D/A.
35.
Und jetzt gehen die Klatschpappen! Meikel Klee fasst sich aus rund 30 Metern ein Herz und zieht ab. Drei Meter vorbei, aber ein guter Versuch.
34.
Und da ist sie doch tatsächlich: die erste echte Chance des Spiels. Alvarez bekommt aus rund 10 Metern aber keinen Druck mehr hinter den Ball. Kühn kann locker aufnehmen.
32.
Nach einer Flanke von der linken Seite verpasst Heider im Strafraum nur knapp. Das war dann wohl die bisher beste Möglichkeit in diesem Spiel.
30.
Zwei Ecken nacheinander für Osnabrück. Nach der ersten gibt es ein kurzes Gewusel im Strafraum, die zweite geht direkt wieder ins Aus.
29.
Ein Bild mit Symbolcharakter.
28.
Das hätte etwas werden können, aber Matti Grahle spielt eine Konter viel zu ungenau aus, sodass Alexander Neumann nicht an den Ball kommen kann.
28.
Jetzt die erste Ecke des Spiels für Osnabrück.
25.
25 Minuten sind rum und festzuhalten bleibt: Das ist bisher Magerkost. D/A beschränkt sich auf die Defensive, Osnabrück fällt nicht viel ein.
23.
Bisher versuchen die Osnabrücker es fast ausschließlich über die Außen mit hohen Flanken. Der Ertrag ist allerdings – Sie ahnen es – überschaubar.
22.
Der anschließende Freistoß bringt allerdings keine Gefahr.
21.
Jetzt zieht er aber immerhin ein Foul am Mittelkreis.
20.
Ein ganz undankbaren Job hat bisher Jasper Gooßen. Wenn D/A den Ball in der Abwehr gewinnt, geht’s meistens planlos nach vorne, wo Gooßen sich alleine behaupten soll.
18.
Wir schreiben die 18. Minute und notieren den ersten Torschuss für Osnabrück. Wenn man das denn so nennen mag.  Der Ball trudelt 5 Meter neben dem Tor ins Aus.
14.
D/A steht rund 30 Meter vor dem eigenen Tor und versucht es mit schnellen Kontern über Neumann und Gooßen. „Versuchen“ ist dabei allerdings das richtige Wort.
13.
Ein Klassenunterschied ist nach einer knappen Viertelstunde noch nicht wirklich zu erkennen. D/A überlässt Osnabrück zwar weitestgehend den Ball, aber die Gäste wissen bisher wenig damit anzufangen.
11.
Da kann Jasper Gooßen den Ball vorne einmal festmachen, aber danach folgt ein Fehlpass und der Ball landet wieder beim VfL.
9.
Maaßen motiviert seine Truppe von der Seitenlinie aus. Stimmung machen ansonsten die rund 100 mitgereisten Gästefans. Es ist seltsam ruhig im Kehdinger Stadion.
8.
Harmlos. Eine Flanke fast von der Mittellinie segelt in den Drochterser Strafraum. Kühn packt zu.
7.
Bis nach Osnabrück wird sich sicher auch herumgesprochen haben, dass mit Alexander Neumann ein torgefährlicher Spieler bei D/A auf der Platte steht. Der 28-Jährige ist mit 9 Treffern mit Abstand der beste Torjäger bei den Kehdingern.
7.
4.
Die ersten fünf Minuten sind um und bisher gab es noch keine nennenswerte Torannäherung. Beide Teams sind zunächst sichtlich um Sicherheit bemüht – und tun sich damit schwer.
2.
Aufpassen müssen die Drochterser vor allem auf Marcos Alvarez und Marc Heider. Beide Stürmer haben acht Treffer in der dritten Liga auf dem Konto. Gemeinsam mit Mittelfeldspieler Tim Danneberg (7 Tore) hat das Trio über die Hälfte aller Osnabrücker Tore in dieser Saison erzielt.
1.
D/A macht es wie erwartet und steht tief. Gooßen steht als vorderster Spieler immer noch in der eigenen Hälfte.
Anpfiff! Der Ball rollt im Kehdinger Stadion.
Gleich geht’s los: Die 22 Spieler laufen ein. Schiedsrichter der Partie ist Marius Schlüwe. Seine Assistenten sind Benjamin Schmidt und Johannes Häufler.
Die Klatschpappen auf der Tribüne gehen im Takt, die Stimmung ist gut, Sonnenschein und angenehme Tempraturen. Es ist also alles angerichtet für einen schönen Fußballabend. Um 19 Uhr geht’s los.
Es ist der Teufel los in Drochtersen! Jedenfalls hallt das aus den Boxen.
Bei den Gästen dürfen Leon Tigges, Sen, Kristo, Steffen Tigges, Bickel, Sama und Möller zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Drittligist Osnabrück geht in einem 4-2-3-1 mit folgenden Spielern in die Partie: Paterok – Falkenberg, Susac, Appiah, Engel – Arslan, Krasniqi – Heider, Danneberg, Renneke – Alavrez
Auf der Bank bei D/A: Trapp, Andrijanic, Behrmann, Pini, Stöhr, Brunsch und Meyer
Damit laufe die Kehdinger wie schon gegen den HSV II in einem 5-3-1-1 auf.
Kommen wir zu den Aufstellungen – das ist die Startelf der SV D/A: Kühn – Klee, Rogowski, Fiks, Serra, Grahle – Winkelmann, Mau, Ioannou – Neumann – J. Gooßen
Im Stadion sind rund 2000 Fans – und die hören jetzt die Hymne der SV D/A. Die Spieler beider Teams haben das Aufwärmprogramm inzwischen beendet und sind zurück in ihren Kabinen.
Beide Teams trennten sich bei ihren Generalproben für das heutige Aufeinandertreffen Remis von ihren jeweiligen Gegnern. Osnabrück erreichte gegen Hansa Rostock ein 1:1 und wartet damit seit sechs Spielen auf einen Sieg. Zufriedener waren da sicher die Drochterser mit dem Spiel gegen den HSV II. 0:0 hieß es am Ende gegen die Tormaschine der Regionalliga Nord. Übrigens unter den Augen von HSV-Coach Christian Titz.
„An einem guten Tag haben wir die Möglichkeit, das Spiel offen zu gestalten“, sagt Maaßen. Der Coach will sich mit einem Geschenk aus Drochtersen verabschieden. Er wechselt im Sommer zum SV Rödinghausen.
Enrico Maaßen hat den Gegner analysiert und erwartet eine umkämpfte Partie. „Das wird ein sehr physisch geprägtes Spiel“, sagt er. Der VfL verfüge über eine gute Ordnung. Der absolute Wille und der ein oder andere Fehler würden über Sieg und Niederlage entscheiden.
Auch Maaßens Gegenüber Daniel Thioune nimmt die Partie gegen den klassentieferen Verein aus dem Landkreis Stade keineswegs auf die leichte Schulter: „Generell weiß ich bei einem Blick auf die Tabellensituation, dass Drochtersen nach oben und nach unten nicht mehr viel erreichen kann. Aber im Pokal kann die Mannschaft noch Großes schaffen, weil ein Sieg im Halbfinale ja gleichzeitig die Qualifikation für den DFB-Pokal bedeutet.“
Der scheidende D/A-Trainer Enrico Maaßen sagt vor dem Spiel: „Wir haben das schwerste, aber auch das schönste Los gezogen. Jeder Spieler kann in dieser Begegnung als Persönlichkeit wachsen.“ Schließlich werden sich seine Akteure mit den Besten messen, die der Landespokal in dieser Saison zu bieten hat.
Das machte der Gäste-Coach auch vorab im Interview mit dem TAGEBLATT deutlich: „Die Qualifikation für den DFB-Pokal ist jedes Jahr unser Anspruch, um national in Erscheinung zu treten, aber natürlich auch vor dem Hintergrund der finanziellen Möglichkeiten.“
Die Favoritenrolle dürfte heute klar bei den Gästen aus Osnabrück liegen, auch wenn der VfL derzeit nur auf Platz 17 der dritten Liga steht und einige Spieler verletzt ausfallen. Auch deshalb hat die Partie für die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune einen hohen Stellenwert. Ist es doch die letzte Möglichkeit der verkorksten Saison einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss zu geben.
Jeddeloh hat mit dem Einzug ins Finale bereits das erreicht, was die Spieler aus Drochtersen und Osnabrück heute auch mehr als gerne mitnehmen wollen: den Einzug in den DFB-Pokal. Den Drochtersen würde eine Partie wie vor knapp zwei Jahren gegen Gladbach sicher gut gefallen. Und das ist dann wohl auch schon die Untertreibung des Tages.
Hier im Kehdinger Stadion in Drochtersen geht es heute um den Einzug ins Finale des Landespokals. Dort wartet mit dem SSV Jedeloh bereits ein Regionalligist. Die Jeddeloher konnten sich mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Arminia Hannover durchsetzen.
Herzlich willkommen zum Halbfinale des Niedersachsenpokals zwischen dem Regionalligisten SV Drochtersen/Assel und dem Drittligisten vom VfL Osnabrück.

Quelle: Stader Tageblatt