D/A kann Erfolgsserie gegen SSV Jeddeloh starten

Drochtersen/Assel im Herbst 2016. Damals holte D/A in sieben Spielen 15 Punkte. Jetzt sind die Kehdinger drauf und dran, eine neue Erfolgsserie zu starten.

Der Aufsteiger SSV Jeddeloh kommt am Sonntag ins Kehdinger Stadion nach Drochtersen. Um 14 Uhr pfeift der Schiedsrichter die Partie an. D/A blieb in den vergangenen vier Spielen ungeschlagen und holte dabei zehn Zähler. Entsprechend siegessicher gibt sich der Drochterser Trainer Enrico Maaßen: „D/A ist der Favorit. Wir sind richtig stark zurzeit. Wir sind schwer zu bespielen.“

Optimistisch macht Maaßenn dabei nicht nur die Leistung vom vergangenen Wochenende beim 3:1-Erfolg gegen Eutin, als sein Plan aufging, als sich seine Mannschaft trotz des frühen Rückstands nicht aus der Ruhe bringen ließ und den Plan munter weiter umsetzte. Die Drochterser haben es in den vergangenen Monaten verstanden, Teams, die defensiv stehen, unter Druck zu setzen und sich viele Chancen zu erarbeiten. Die Effizienz beim Umgang mit den Möglichkeiten steht auf einem anderen Blatt und ist ausbaufähig. Außerdem vermeidet D/A in der eigenen Hälfte unnötige Freistöße, nach denen der Club zu Beginn der Saison noch viele Gegentore kassiert hatte.

Elfers offenbar dabei

Personell sieht es vor dem Jeddeloh-Spiel im Drochterser Kader durchwachsen aus. Oliver Ioannou leidet unter Muskelproblemen, Torwart Jannis Trapp an einer starken Erkältung, Erdogan Pini macht das Knie Sorgen. Dafür hat Linksaußen Jannes Elfers seine muskulären Probleme offenbar überwunden. Auch Laurens Rogowski steht wieder bereit.

D/A trifft auf einen erfolgreichen Aufsteiger. Der SSV Jeddeloh verfügt über einige Spieler, die bereits in der dritten Liga Erfahrung gesammelt haben. Der Rest des Kaders besteht zum größten Teil aus ehemaligen Kickern des Regionalligisten VfB Oldenburg. Auch deshalb gilt die Mannschaft aus dem Ammerland nicht gerade als „normaler Aufsteiger“. Zum Vergleich: D/A begann das Unternehmen Regionalliga im Jahr 2015 mit drei Fußballern, die sich in dieser Spielklasse auskannten. Maaßen holte die Abstiegskampferfahrenen Matti Grahle, Oliver Ioannou und Stefan Wolk damals vom Lüneburger SK. Das Einzige, was beide Clubs verbindet, sind die ländlichen Strukturen und der Ruf des Dorfvereins.

Quelle: Stader Tageblatt