Warum D/A-Stürmer Neumann optimistisch ist

DROCHTERSEN. In der vergangenen Regionalligasaison erzielte Alexander Neumann gegen den VfB Oldenburg sein erstes Saisontor. Da sei bei ihm „der Knoten geplatzt“, sagt der Stürmer der SV Drochtersen/Assel. Am Sonntag geht‘s auswärts gegen den VfB.

Die SV Drochtersen/Assel dominierte das vergangene Heimspiel gegen den Lüneburger SK, spielte praktisch 90 Minuten auf ein Tor und schoss kein Tor. „Natürlich ärgert einen das“, sagt Stürmer Alexander Neumann auch mit einer guten Woche Abstand. Man wolle immer treffen, doch manchmal schafft man es einfach nicht, sagt Neumann. „Uns fehlte das bisschen Glück und sicherlich haben wir teilweise auch falsche Entscheidungen getroffen.“

Der Stürmer hat bisher fünf Mal getroffen, so auch in den beiden Spielen vor der ärgerlichen Nullnummer. „Das Toreschießen kommt von ganz alleine wieder“, sagt er deshalb selbstsicher. Wie in der vergangenen Saison soll es gegen den VfB Oldenburg klappen. Nach ein bisschen „Schnupfen, Hals und Kopf“ trainierte Neumann am Donnerstag erstmals in dieser Woche. „Bis Sonntag bin ich wieder fit“, sagt er. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

Oliver Ioannou, für die Ordnung im Mittelfeld zuständig, zieht das Positive aus dem überflüssigen Unentschieden: „Wir haben endlich wieder zu Null gespielt – das erste Mal in dieser Saison, das kann so weiter gehen.“ Aber klar, die drei Punkte hätten D/A „sehr gut getan“.
Punkteausbeute nicht optimal

Das sieht Trainer Enrico Maaßen ähnlich. Einerseits habe D/A mit nur zwei Niederlagen in neun Spielen ein „Topwert“. Aber als „Remiskönige“ sei die Punkteausbeute nicht optimal. „Klar, kann man kritisieren, dass wir nicht das siegbringende Tor machen“, sagt Maaßen. Doch so, wie die Mannschaft in den vergangenen zwei Spielen aufgetreten sei, macht er ihr keinen Vorwurf. Druckvoll, elanvoll und absolut einen Plan verfolgend habe D/A gespielt. An der Chancenverwertung müsse freilich weiter gefeilt werden. Abschlusstechniken im Strafraum haben die Drochterser auch in dieser Woche fleißig trainiert. Im Spiel komme natürlich eine Drucksituation hinzu, so Maaßen, die könne im Training nur bedingt simuliert werden.

Einen Gegner unter Druck erwartet Maaßen in Oldenburg. Der VfB hat erst sechs Punkte. Das werde ein emotionales Kampfspiel, das D/A erstmal annehmen müsse. Gegen den auf Sieg spielenden Gastgeber müsse D/A überlegt agieren. Am besten: hinten zu Null – vorne treffen.

Quelle: Stader Tageblatt