Die SV Drochtersen/Assel im Trainingslager

(von Daniel Berlin) Im dänischen Skaerbaek fanden die Drochterser trotz der schlechten Witterung optimale Trainingsbedingungen vor. Am Freitag standen bereits zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Am Abend schwor sich die Mannschaft auf die Saison ein und setzte sich Ziele für die kommende Saison. Und der Sonnabend wird hart.

 

Der Sonnabend wird hart

[8.30 Uhr]: Der Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel ist nach einer von vielen Testspielen geprägten Woche am Freitag ins dreitägige Trainingslager nach Dänemark gefahren. Trainer Enrico Maaßen probt mit seinen Spielern 30 Kilometer hinter der deutschen Grenze vor allem Taktisches.

 

Taktische Möglichkeiten

[8.50 Uhr]: Trainer Enrico Maaßen gibt einen Ausblick auf den Tag und ein Fazit zur ersten Trainingswoche.

 

Neuzugang Marcel Andrijanic

[9.25 Uhr]: Marcel Andrijanic wechselte vom Regionalligaaufsteiger Erndtebrück nach Drochtersen. Der 24-Jährige freut sich, in einer „zusammengeschweißten Truppe“ gelandet zu sein. Beruflich wird sich der offensive Mittelfeldmann bald verändern. Der frischgebackene Industriekaufmann wird am 1. August in einer Firma in Assel anfangen. Derzeit wohnt Andrijanic in Stade. „Klein, aber fein“, sagt er über die Stadt.

 

 

„Ich traue mir die Regionalliga zu“

 

[10.07 Uhr]: Für Außenstehende überraschend, für Insider nicht. Danny Berner hat seinem alten Klub, dem Landesligisten TuS Harsefeld, bereits in der vergangenen Winterpause erklärt, dass er nach der abgelaufenen Saison gerne wechseln möchte. Wohin, das stand damals noch gar nicht fest. Sein Teamkollege aus Harsefeld, Alexander Martens, der ebenfalls bei D/A aktiv war, vermittelte Berner einen Kontakt nach Drochtersen. Kurze Zeit später war D/A-Trainer Enrico Maaßen dann auch schon am Telefon. Nach mehreren Gesprächen stand der Wechsel nach Kehdingen fest. „Ich traue mir die Regionalliga zu“, sagt der Innenverteidiger. Berner ist einer von sieben Abwehrspielern bei D/A, hat aber zwei Vorteile. Mit 1,98 Metern ist er mit Abstand der Größte, und Linksfuß ist er auch. In den nächsten Wochen muss Berner körperlich den Anschluss finden. Eine Sprunggelenkverletzung hatte ihn im Mai außer Gefecht gesetzt. Nach zwei Monaten ohne Sport absolvierte er zunächst ein Aufbautraining bei D/A. Nun sind die Beschwerden weg. „Ich benötige Spielpraxis“, sagt Berner. Vielleicht kickt er zunächst nur in der zweiten Drochterser Mannschaft in der Landesliga. Aber er wolle alles aufsaugen, wie ein Schwamm. „Ich möchte eine neue Herausforderung und sportlich an meine Grenzen gehen“, sagt der 24-Jährige.

 

Torwarttraining

 

 

[11.00 Uhr]: Beim Torwarttraining geht es richtig zur Sache. Der Gastgeber hat D/A eine Prellwand zur Verfügung gestellt. Die ist bespannt wie ein Tennisschläger und etwa drei mal drei Meter groß. Jeder Ball, der an ihr abprallt, nimmt noch mehr Fahrt auf. Die D/A-Torhüter Patrick Siefkes (Foto, Mitte) und Jannis Trapp (rechts) hatten ihre liebe Not, die Bälle zu parieren. „Das schult das Reaktionsvermögen und die Handlungsschnelligkeit“, sagt Torwarttrainer Christoffer Schellin (links).

 

 

(Quelle: Stader Tageblatt)