D/A hat die 40-Punkte-Marke im Visier

DROCHTERSEN. Der nächste Gegner von Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel kommt auf den ersten Blick wie eine Pflichtaufgabe daher. Doch der Tabellenletzte SV Eichede hat eine imposante Heimbilanz aufzuweisen.

29 Saisonspiele, sechs Siege, vier Unentschieden und 19 Niederlagen – mit 22 Punkten der letzte Tabellenplatz, der Abstieg so gut wie sicher. Der nächste Gegner des Fußball-Regionalligisten SV Drochtersen/Assel, SV Eichede, ist nach einem flüchtigen Blick aufs Tableau eher eine leichte Aufgabe. Aber D/A-Trainer Enrico Maaßen warnt nicht ganz zu Unrecht vor der Mannschaft von Martin Steinbek.

Die Partie wird am Sonntag um 14 Uhr im Ernst-Wagener-Stadion in Steinburg angepfiffen.

3:0 gegen den FC St. Pauli II, 2:1 gegen Hildesheim, 1:1 gegen den ETSV Weiche Flensburg, 3:0 gegen Lupo Martini Wolfsburg – die jüngste Heimbilanz weist den SV Eichede als mindestens unangenehmen Gegner aus, der in der Rückrundentabelle sogar einen Platz vor den Drochtersern steht. Aber das sind nur Zahlenspiele. D/A ist darauf bedacht, nach der schwachen Vorstellung im letzten Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (0:1) mit einem Sieg die 40-Punkte-Marke zu durchbrechen und hinter den Klassenerhalt endgültig einen Haken zu machen.

Enrico Maaßen plagen Personalsorgen. Neben den Langzeitverletzten Finn-Patrick Gierke, Sören Behrmann und Henry Sung stehen Fragezeichen hinter dem Einsatz von Außenverteidiger Meikel Klee und Innenverteidiger Nico Mau. Klee kann aufgrund von seit Wochen anhaltenden Knöchelproblemen derzeit nur eingeschränkt trainieren. Mau verletzte sich im Spiel gegen St. Pauli und kämpft mit Schmerzen in der Wade. „Tendenz nein“, sagt Maaßen über einen möglichen Einsatz seines defensiv so wichtigen Spielers.

Indes startet Sören Behrmann nach fünfmonatiger Verletzungspause einen neuen Versuch, beim Mannschaftstraining mitzumachen. Am 11. November bestritt er sein vorerst letztes Spiel. Nach zwei Operationen am Syndesmoseband gibt ihm der Verein aber alle Zeit der Welt, wieder auf die Beine zu kommen. Ganz hat Behrmann die Saison noch nicht abgehakt. Er erlebe gute Tage und welche, an denen er lieber im Bett bleiben würde. Behrmann hofft, bei der zweiten oder dritten Mannschaft noch einige Spielpraxis zu sammeln, vielleicht auf „einige Minuten“ in der Ersten.

Quelle: Stader Tageblatt

Foto: goslarsche.de