Bei der SV D/A ist die Leichtigkeit wieder zurück

DROCHTERSEN. In einem Nachholspiel in der Fußball-Regionalliga Nord trifft die SV Drochtersen/Assel am Donnerstag ab 19 Uhr im Stadion Hoheluft auf die U 23 des FC St. Pauli. Die Leichtigkeit ist seit dem 4:0-Sieg gegen den HSV II zurückD/A-Trainer Enrico Maaßen nutzt die Floskel vom Glück, das man sich erarbeiten und erkämpfen muss und kann ihr sehrwohl etwas Wahres abgewinnen. Nachdem Drochtersen Anfang März sogar noch in Abstiegsnöte geraten war, hat die Mannschaft aus den letzten vier Spielen zehn von möglichen zwölf Punkten geholt. „Auf einmal gehen die Bälle an den Innenpfosten und rein“, sagt Maaßen – wie in Hildesheim. D/A habe jetzt den Flow.

Gegen St. Pauli muss Maaßen am Donnerstag auf Mittelfeldspieler Finn-Patrick Gierke und Innenverteidiger Nikola Serra verzichten. Beide fallen mit Muskelfaserissen mehrere Wochen aus. Langzeitverletzt sind Sören Behrmann und Henry Sung.

Anderes Spiel als gegen den HSV

Im Stadion Hoheluft erwartet der D/A-Trainer ein ganz anderes Spiel als zuletzt gegen die U 23 des HSV. St. Pauli setze auf schnelles Umkehrspiel und schnelle Bälle in die Tiefe, sagt Maaßen. Für diese Spielkultur verfügen die Hamburger über genau die richtigen Akteure. Kicker wie Sirlord Conteh und Jan-Marc Schneider gelten als zwei der schnellsten Spieler der gesamten Liga. „Die haben ein unfassbares Tempo“, sagt Maaßen. Schneider hatte im Hinspiel im Kehdinger Stadion sechs Minuten vor dem Abpfiff das 1:0 für St. Pauli erzielt.

In der zurückliegenden englischen Woche holte der FC St. Pauli nur einen Punkt aus drei Spielen und steckt mit 32 Punkten auf Platz zwölf der Tabelle im Abstiegskampf. D/A kletterte auf Rang acht und will die Positivserie ausbauen. Die Serie fand ihren Höhepunkt am vergangenen Freitag beim Heimspiel gegen den HSV, das Maaßen im Nachhinein als „perfektes Spiel“ bezeichnet. Acht hochkarätigen D/A-Chancen standen zwei Distanzschüsse der Hamburger gegenüber. „Wir haben das Stadion zum Beben gebracht, was aufgrund der gestiegenen Ansprüche unseres Publikums gar nicht so einfach ist“, sagt der Drochterser Trainer.

Quelle: Stader Tageblatt