Der Fußballer der Woche ist Paul Meyer

DROCHTERSEN. Der U19-Stürmer von D/A trifft derzeit am Fließband und trainiert auch schon mit dem Regionalliga-Team.

Paul Meyer steht sinnbildlich für den Aufschwung der U 19-Fußballer der SV Drochtersen/Assel. Mit neun Toren in den letzten drei Partien hat der Angreifer nach drei torlosen Spielen entscheidenden Anteil daran, dass D/A in den letzten Wochen auf den vierten Rang klettern konnte. „Der Knoten musste nur platzen“, ist sich Trainer Lars Jagemann sicher, der voll des Lobes für seinen Topstürmer ist: „Paul bringt viel mit – Technik, Schnelligkeit und ein richtig gutes Gespür dafür, wo der Ball hinkommt.“ Aufgrund dieser Anlagen kann Meyer seit einigen Wochen einmal wöchentlich mit dem Regionalligakader der Drochterser trainieren. „Dort ist das Tempo natürlich viel höher und es ist um einiges körperbetonter“, erzählt der 17-Jährige, der sich sicher ist, dass eben diese Einheiten ihn weiterbringen. Nach der Saison sei ein Platz im Kader der ersten Mannschaft das Ziel – obwohl er dann noch ein Jahr in der Jugend spielen könnte.

Die passende Einstellung dafür bringt Paul Meyer mit, Trainer Jagemann beschreibt seinen Schützling als sehr ehrgeizig, im Sommer habe er bereits vor der Vorbereitung viel getan. Meyer stimmt zu: „Ich möchte immer gewinnen und 100 Prozent geben.“ Er wisse jedoch auch, dass der Schritt in den Herrenbereich ein großer sei. Vorerst will Meyer erst einmal mit der U 19 in der Tabelle weiter hoch hinaus: „Wir haben viel Potenzial, müssen jetzt aber anfangen, auch die Mannschaften von oben zu schlagen.“

Was war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Fußballfeld?

Die Teilnahme am Dallas Cup in den Osterferien und die Bezirksmeisterschaft in der Halle 2009, und natürlich noch die Vizemeisterschaft in der Landesliga 14/15.

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis auf dem Fußballfeld?

Mit Verletzungen oder ähnlichem hatte ich bisher immer Glück.

Wer ist Ihr Vorbild und warum?

Ein bestimmtes Vorbild gibt es nicht, aber ich versuche, mir bei den Einheiten mit den Herren möglichst viel abzuschauen. (kön)

Quelle: Stader Tageblatt